Logitech Prodigy: Gaming-Mäuse, -Headset und -Keyboard im Hands-On

(Bild: Übergizmo)

Logitech zeigte uns seine Gaming-Serie Prodigy, bestehend aus einer Tastatur, einem Kopfhörer sowie zwei Mäusen. Mehr dazu im Video sowie im Text.

Logitech Prodigy

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(Bild: Übergizmo)

Logitech Prodigy im Video auf der IFA

Mit „Prodigy“, zu deutsch: „Wunderkind“, gab Logitech dem neuen Gaming-Zubehör-Set einen recht hochtrabenden Namen. Was versteckt sich hinter dem Titel? Das G213 Gaming-Keyboard der Prodigy-Serie etwa, es kostet 80 Euro und sieht aus wie eine große, mechanische Tastatur – ist es aber nicht. Die Tasten des Keybords sind jeweils beleuchtet und lassen sich bezüglich der Farbe ebenso einstellen, wie auch bezüglich der Belegung – jeweils in den Profileinstellungen.

(Screenshot: Übergizmo)

16,8 Millionen Farben stehen bei der RGB-Beleuchtung zur Auswahl. (Bild: Logitech)

Insgesamt können fünf Beleuchtungszonen markiert und belegt werden. Zur Anpassung der Profileinstellungen ist die Logitech Gaming Software erforderlich. Die einzelnen Tasten sollen laut Logitech bis zu viermal schneller reagieren als bei herkömmlichen Tastaturen. Die Anti-Ghosting-Gaming-Matrix sorge außerdem für entsprechende Spielperformance.

Laut Hersteller ist die Prodigy G213 auch spritzwassergeschützt, was mit 60 Milliliter Flüssigkeit getestet wurde. Der Stellwinkel der Tastatur lässt sich mit den Füßen ändern und auch eine Handballenauflage findet auf dem Keyboard Platz. Wie für viele Tastaturen üblich wurden am oberen Ende Bedienknöpfe für Multimedia-Inhalte integriert. In diesem Fall lässt sich etwa der Ton Stumm schalten sowie regulieren, zwischen Songs wechseln oder auch Play/Pause oder Stopp wählen.

Die Tastatur ist mit Windows 7, 8, 8.1 oder 10 kompatibel und besitzt einen USB 2.0-Anschluss. Das Kabel ist 1,8 Meter lang und LED-Leuchten zeigen den aktuellen Status an. Bezüglich des Gewichts gibt Logitech ein Kilogramm an, die Abmessungen belaufen sich auf 218 mal 452 mal 33 Millimeter (HxBxT).

Prodigy Kopfhörer

Unter der Bezeichnung G231 wird Logitech das neue Gaming-Headset für rund 60 Euro vertreiben. Aus den 40-mm-Neodym-Lautsprechern soll Stereosound erklingen. Die Kunstlederohrkissen lagen in unserem Test relativ angenehm auf und boten genügend Platz für die Ohren. Sie lassen sich abnehmen und waschen – sehr gut.

Das gerichtete Mikrofon lässt sich simpel aus- und einklappen. Außerdem befinden sich am zwei Meter langen Kabel des Prodigy-Headsets Bedienelemente, um den Ton auszustellen beziehungsweise zu regulieren. Einklappen beziehungsweise drehen lassen sich auch die Ohrmuscheln, nämlich um 90 Grad nach Innen, um flach verstaut werden zu können.

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Prodigy-Headset von Logitech (Bild: Logitech)

Über das Design lässt sich freilich streiten. Anthrazites Plastik und oranger Stoff sind vielleicht nicht jedermanns Sache, aber das spielt bei Gaming-Kopfhörern eher eine untergeordnete Rolle.

Die G231 Kopfhörer sind mit Windows 7, 8, 8.1 oder 10 am PC, PlayStation 4 sowie Xbox One kompatibel, wobei Logitech darauf hinweist, dass für die Xbox One-Controller „möglicherweise ein separat erhältlicher Headset-Adapter erforderlich“ ist. Verbunden wird das Headset ansonsten mit einem 3,5-Millimeter Klinkenstecker. Außerdem ist eine Y-Splitterverlängerung von 12 Zentimetern Länge beigelegt.

Zu den weiteren technischen Daten gibt Logitech einen Frequenzbereich von 20 – 20 kHz, 32 Ohm Impedanz sowie eine Empfindlichkeit von 90 dB SPL/mW an. Die Richtcharakteristik des Elektret-Kondensatormikrofons ist nierenförmig, der Frequenzbereich liegt hier bei 50 bis 20 kHz, die Empfindlichkeit bei -40 dBV/Pa. Das Gewicht der Prodigy G231 liegt ohne Kabel bei 255 Gramm.

Prodigy Mäuse

Zu guter Letzt gab es auch zwei neue Mäuse zu bestaunen, nämlich eine kabelgebundene sowie eine kabellose Prodigy G403. Beide Mäuse kommen ohne Laser- dafür mit optischem Sensor. Die kabellose G403 kann bis zu sechs Meter vom Computer entfernt verwendet werden und wiegt mit 107 Gramm etwas mehr als die kabelgebundene mit 90 Gramm. Beide Mäuse kommen mit einem Gewicht von 10 Gramm an der Unterseite, das sich optional aus dem Deckel entfernen lässt.

In unserem Hands-On – diesmal wortwörtlich – lagen die Mäuse mit ihren gummierten Griffflächen sehr angenehm in der Hand und scheinen sowohl für kleine wie auch große Hände gut geeignet zu sein. In Analogie  zum RGB-beleuchteten Keyboard der Logitech-Serie lässt sich auch für die Beleuchtung des „G“ an der Oberseite der Maus mittels Software aus 16,8 Millionen Farben wählen.

(Bild: Logitech(

Die erweiterte Tastenfederspannung in der G403 (Bild: Logitech)

Die Rechtshändermaus hat eine recht flotte Reaktionszeit von 1 ms und kommt laut Logitech mit dem „weltweit innovativsten Gaming-Maus-Sensor“ für entsprechend hohe Präzision. Außerdem ist ein 32 Bit ARM Mikroprozessor verbaut. Metallfedern sollen leichtes Klicken und eine gleichmäßige Reaktion garantieren.

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Insgesamt besitzen die Mäuse sechs Tasten, die sich wahlweise programmieren lassen – Linksklick, Rechtsklick, Mausrad, Vor-sowie Zurück an der linken Seite und den DPI-Button. Bis zu fünf Empfindlichkeitsstufen der Mäuse lassen sich so festlegen (200 dpi bis 12.000 dpi). Eingestellte Tastenprofile lassen sich außerdem speichern und auch an anderen PCs ohne neue Konfiguration verwenden.

Die Prodigy G403 ist mit Windows 7, 8, 8.1 sowie 10 kompatibel und verfügt über einen USB 2.0-Anschluss. Die Strapazierfähigkeit der Maustasten wird mit 20 Millionen Klicks angegeben, die der Füße mit 250 Kilometer. Kabelgebunden wird die Prodigy G403 80 Euro kosten, drahtlos hingegen 120 Euro.

Logitech Prodigy im Video auf der IFA

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