Alexa spricht Deutsch! Amazon stellt Echo für Deutschland vor – Hands-On

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Amazon stellte in London ihre Sprachassistentin Echo und Echo Dot vor. Wir waren vor Ort und haben ausprobiert, wie Alexas Deutschkenntnisse sind und ob sie als Gehirn von Echo wirklich so clever ist, wie Amazon behauptet.

Die Sprache ist ohne Frage eine der natürlichsten Formen der Kommunikation. Deswegen ist es nur logisch, das Unternehmen versuchen, die Stimme als Eingabe-Tool für Computer zu etablieren. Ihre prominentesten Vertreter sind ohne Frage Apples Siri und Google Now.

Schon vor einigen Monaten zeigte Amazon in den USA, dass ihre eigene Lösung namens Alexa durchaus mithalten kann.

Alexa wohnt in dem schwarzen oder weißen Zylinder namens Echo. Diese Hardware hört immer zu und kann verbal aufgefordert werden, Musik abzuspielen, fragen zu beantworten, Kalendereinträge aufzuzählen und sehr viel mehr.

Extrem spannend sind in den Zusammenhang Smart-Home-Lösungen, die mit Echo zusammenarbeiten. Dazu gehört Philips Hue, Sonos, Tablet, Nest und mehr.

Hier unser Hands-On-Video zu Amazon Echo:

Echo ist die Hardware, Alexa sein Gehirn.

Alexa hört immer zu. Sobald das entsprechende Code-Wort (Alexa!) fällt, leitet sie alles, was danach gesagt wird, in die Cloud weiter. Auf großen amerikanischen Servern wird das Gesprochene ausgewertet, eine passende Antwort formuliert und von Alexa verbal ausgegeben.

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Um die Privatsphäre zu schützen, kann Echo auf stumm geschaltet werden. Echo wird dann von einem roten Ring gerammt.  Sobald dieser Modus gewählt wurde, werden die Mikrofone nicht mehr mit Strom versorgt.

Dank einer Kombination aus sieben Mikrofonen und Noise Cancelling soll Amazon Echo einzelne Wörter auch über einige Meter und bei laufender Hintergrundmusik unterscheiden können.

Um Sprache besser isolieren und verstehen zu können, verstärkt Echo das Mikrofon, welches in die Richtung der Sprachquelle zeigt. Alle anderen Mikrofone werden zeitgleich unterdrückt.

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Alexa profitiert auch davon, daß in den letzten sechs bis sieben Jahren immense Fortschritte bezüglich der Spracherkennung gemacht wurden.

Laut Amazon war es eine besonders große Herausforderung, Alexas deutsche Stimme so natürlich wie möglich erscheinen zu lassen. Noch immer klingt sie etwas künstlich, jedoch schon deutlich besser als noch vor drei Jahren. Amazon arbeitet fortführend an einer Verbesserung ihrer Aussprache.

wpid-wp-image-764358266jpg.jpgInteressanterweise ist der Lautsprecher im Amazon Echo richtig gut. Er ist erstaunlich laut, gibt vernünftigen Bass aus und kann so auch zum Abspielen von Musik genutzt werden. Eine ordentliche Anlage ersetzt Echo dennoch nicht.

Ab Herbst wird Amazon Echo für 179 Euro in Deutschland ausgeliefert. Prime Kunden, die bis zum 16. September 18 Uhr vorbestellen, erhalten Amazon Echo für 129 Euro.

Auch Echo Dot kommt nach Deutschland. Echo Dot kommt in der Form eines Eishockey-Pucks, mit Bluetooth und einem Klinkenausgang für externe Audiowiedergabegeräte. Dafür ist sein integrierter Lautsprecher deutlich schwächer als im großen Echo. Echo Dot soll für 59,99 Euro auf den deutschen Markt kommen.

wpid-wp-image-212303191jpg.jpgÄhnlich wie bei seinen 60 Euro Tablets bietet Amazon auch hier einen „6-Pack“ für 299,99 Euro an. Diesmal kann sogar ein „12-Pack“ für 599,99 Euro im handlichen Träger gekauft werden.

Sowohl Echo, als auch Echo Dot kommen in Weiß und in Schwarz nach Deutschland.

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  1. was ist in deutschland eigentlich schief gelaufen, dass knapp über 70 jahre nach gestapo und noch nicht mal 30 jahre nach stasi, der großteil der bevölkerung gar kein problem mehr mit der totalüberwachung hat? das keine finsteren herren in dunklen männern mehr herumlaufen? das bischen mehr an bequemlichkeit? artikel wie dieser?

  2. kurzer drift zu den verschwörungstheorien: das mikro wird angeblich abgeschaltet… ansonsten kann ich mein smartphone problemlos in eine entsprechend abgeschirmte tasche stecken, wenn es ansonsten in der tasche steckt oder in der schublade liegt, ist das ein unterschied, wenn ein gerät im raum steht das auf das abhorchen des raumes ausgelegt ist. und schlissendlich hat ein smartphone immernoch eine gewisse notwendigkeit, im geegnsatz zu dem lautsprecher!

    1. Entspricht 24 h Raumüberwachung = Abhören Funktion.
      Alles Gesprochene wird automatisch mit Diktiersoftware in Text umgewandelt.
      Und in dem Text wird automatisch nach Reizwörter gesucht.
      System geeignet um Millionen Menschen abzuhören und es vor- auszuwerten.
      Alles vollautomatisch, ohne einzigen Agenten!
      Szenario für Krisenfall, oder bereits schon heute Praxis?

      Und das Abschirmen durch in eine Tasche stecken reicht nicht.
      Die Mikrofone sind heute sehr empfindlich!
      Aber eine kleine leise Schallquelle mit rosa Rauschen, direkt vor dem Mikrofon, könnte heften…

      Dagegen bei Smartphone kann man das Mikro stilllegen, z.B. durch einstecken eines passend beschaltetes 3,5 mm Klinkensteckers…

    1. Hm…
      Dem 66 € extrem teuren Teil im Link würde ich nicht ohne ausführlichen Praxistests vertrauen!
      Es scheint ein mit Metallfolie ausgekleidetes und gepolstertes Handy- Etui zu sein, der Funktion von einen Faradayschen Käfig verspricht.
      Aber Handys abzuschirmen ist nicht so einfach!
      Z.B. in Wertsachen- Fächer in Thermen, aus 0,8 mm Stahlblech die mit einen Falz an der Tür recht dicht abdichten, hört man Handys klingeln. Das bedeutet Handy bleibt im Netz eingebucht und ist damit auch ortbar! Oft liest man an den Fächer auch: „Bitte Handy ausschalten“.

      Test-Anleitung: bestelle so ein Teil, stecke einen Handy rein, und rufe das Handy in Gegend mit starken Netz an. Wenn es klingelt, schirmt das Teil als Fahrerischer Käfig nicht zuverlässig ab, also ist Handy eingebucht und ortbar.
      Test 2: Gleicher Versuch, diesmal mit mit eingeschalteten automatische Rufannahme, und in lauter Umgebung: Wenn der Anrufer im leisen Raum die laute Umgebung hören kann, dichtet das Teil akustisch nicht zuverlässig ab.
      Und berichte UNS hier wie die Ergebnisse waren!
      Wenn es nicht funktioniert, kannst das Teil innerhalb von 14 Tagen den Kauf gemäß Fernabsatzgesetz wandeln.

      Der Verkäufer versucht wahrscheinlich nur auf Sicherheit und Datenschutz achtenden Menschen viel Geld aus der Tasche zu ziehen.
      Das Teil dürfte in der Herstellung in Asien keine 2 € Kosten. Ist nur Kunstleder- Etui mit eingenähten Alu oder Kupfer Folie.

      Eine faradaysche Abschirmung, bedeutet auch, das Handy versucht automatisch mit maximalen Sendeleitung die Basisstation ständig anzu- PINGen.
      Der Akku wird dadurch schnell leer, und Handy wird dabei heiß, und könnte sogar sehr heiß werden… (Weil Etui schlecht Hitze anleiten kann) Und Hitze verkürzt auch die Lebensdauer von Handy- Bauteilen, was zu Defekten im Handy führen kann.
      Daher ist es immer besser und sicherer das Handy ganz auszuschalten, besser noch den Akku zu ziehen.
      Und Handys mit fest eingebauten Akku meiden.
      (Den der GSM Handy- Protokoll soll geheime Funktionen haben, z.B. Handy einzuschalten ohne das es an Display oder LEDs sichtbar wird, und so versteckt Umgebung abzuhören.) Auch eine Schadsoftware ist möglich, die Abgehörtes auf microSD Karte zwischenspeichert, und wenn Netzverbindung verfügbar ist, das Zwischengespeicherte zum Schnüffler sendet.

      Der Verkäufer könnte auch selbst ein Dienst sein, um durch Bestellerlisten an Menschen dranzukommen, die glauben etwas zu verbergen zu haben. Also wenn, dann nicht über eigene ID und Zahlverbindung bestellen! Auch nicht nur zum testen.

      1. Ich besitze eine billigvariante ca20€, die ich schon auf herz und nieren getestet habe – selbst nachdem man das mobiltelefon entnommen hat, braucht es ungewöhnlich lange um wieder ins netz zu finden.

        1. Interessant, aber glauben würde ich es nur nach eigenen Tests…
          Trotzdem, ist Handy ausschalten einfacher, schneller und sicherer.
          Und auch ohne die Nachteile der schnellen Akku Entladung und Erhitzung der Bauteile.

  3. Muss ich dir jetzt wirklich erklären, das einfaches ausschalten, ohne akkuentnahme, nichts bringt? Ansonsten – kauf dir doch so ne tasche, dank vernabsatz gesetz, kannst du sie ja risikofrei wieder zurück schicken!

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