Samsung Galaxy Note 7 hat schon 26 Menschen verletzt

Samsung Galaxy Note 7-3

Das Drama um das Galaxy Note 7 geht weiter. In den USA wird das Smartphone offiziell zurückgerufen, nachdem es 26 bestätigte Berichte über Verletzte und Berichte auf 55 Sachbeschädigungen gab. In den USA allein sind eine Million Geräte betroffen.

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Samsung Galaxy Note 7

Samsung ruft zusammen mit der Verbraucherschutzbehörde Consumer Product Safety Commission alle Galaxy Note 7 zurück. In den USA gibt es 92 Vorfälle mit überhitzten Note 7. Besonders gravierend: Es gibt 26 Verletzte. Insgesamt sind in den USA rund eine Million Geräte betroffen. Hinzu kommen 15.405 Einheiten, die nach Mexiko geliefert wurden, und 21.953 Geräte, die in Kanada ausgeliefert wurden.

Samsung hat bisher 2,5 Millionen Exemplare gefertigt, wobei nur eine Akku-Charge fehlerhaft ist. Wie groß diese Charge ist, ist nicht bekannt.

Samsung weist in einer eigenen Stellungnahme erneut darauf hin, dass es „sehr wichtig ist, die Nutzung Ihres Geräts sofort einzustellen, es auszuschalten und im Rahmen des Rückrufprogramms auszutauschen.“ Diesem Aufruf sind laut Tim Baxter, President und Chief Operating Officer von Samsung America, bisher allerdings nur 13.000 Nutzer nachgekommen.

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Der Grund ist ganz einfach: Samsung stellt bisher keine Austauschgeräte zur Verfügung. So müssten die Nutzer nicht nur auf das Note 7 sondern falls sie kein Ersatzgerät haben, gleich ganz verzichten. Den Einzelhandel sowie die Mobilfunkanbieter will Samsung nun bis spätestens 21. September mit fehlerfreien Geräten beliefern.

Hierzulande hat Samsung seine Warnmeldung ebenfalls aktualisiert. Am dem 19. September können Nutzer ihr Galaxy Note 7 bei dem Händler, bei dem sie das Gerät erworben haben, kostenlos umtauschen. Ein Austausch ist aber auch über ein Webformular auf der Samsung-Website möglich, unter Angabe von Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und IMEI des betroffenen Geräts. Dort bietet Samsung auch die Möglichkeit an, ein Leihgerät zu erhalten.

Experten schätzen die Kosten für den Rückruf auf eine bis fünf Milliarden Dollar. Aber auch die Marke Samsung könnte Schaden nehmen, zumal es so aussieht, als seien die fehlerhaften Akkus von der eigenen Tochter Samsung SDI hergestellt worden. Künftig will Samsung die Akkus für das Galaxy Note 7 vom chinesischen Anbieter ATL beziehen, der auch Apple mit Smartphone-Akkus beliefert.

Da die Akkus offenbar auch im Betrieb und nicht nur während des Ladevorgangs überhitzen, hat die US-Flugaufsicht FAA ebenfalls eine Warnung ausgesprochen, wonach das Note 7 nicht mehr an Bord von Flugzeugen gebracht werden darf. Medienberichten zufolge haben die fraglichen Samsung-Smartphones bereits Brandschäden an einem Geländewagen in den USA und einem Hotelzimmer in Australien verursacht. Der Anfang der Woche aufgetauchte Bericht, wonach ein Note 7 einen sechsjährigen Jungen verletzt haben soll, stellte sich indes als falsch heraus. Auslöser für diesen Vorfall war ein älteres Samsung-Modell aus dem Jahr 2013 namens Galaxy Core.

Hier unser ausführliches Video zum Samsung Galaxy Note 7:

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Tags :Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de
  1. In USA klagen viele, weil die auf die in USA übliche horrende Schadenersatz- Zahlungen hoffen… Z.B. Kaffee im Becher war zu heiß und eine Autofahrerin hat sich verbrüht: über 1 000 000 $ Schmerzensgeld. Oder weil eine IQ eingeschränkte Amerikanerin ihre Katze im Wäschetrockner, trocknen versuchte.

  2. Welcher Art sollen die Verletzungen gewesen sein?
    Waren es nur warme Finger,
    oder war dabei eventuell auch Verbrennung erstes Grades dabei?

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