US Wahlkampf: auch Twitter und Facebook buhlen um die Bürger

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Eines kann man über den aktuellen Wahlkampf um die US-Präsidentschaft schon jetzt sagen: Er wird - wie jeder Kampf ums Weiße Haus - mit harten Bandagen ausgetragen. Doch nicht nur auf der politischen Bühne geht hitzig her. Auch die Sozialen Medien wollen von der Medienschlacht profitieren.

Während die Demokratin Hillary Clinton und der republikanische Populist Donald Trump sich um jede Wählerstimme balgen, wetzen die Medien schon jetzt die Messer im Kampf um die Gunst der Zuschauer, Leser und Internet-Nutzer. Auch die beiden Konkurrenten auf dem Feld der sozialen Internet-Plattformen, Facebook und Twitter, haben sich für den Kampf um politisch interessierte Nutzer längst aufgestellt.

Höhepunkt der Schlacht zwischen den Präsidentschaftskandidaten sind traditionell die TV-Debatten. Die erste von drei Fernsehduellen im laufenden US-Wahlkampf findet am 26. September in der Hofstra University in Hempstead im Bundesstaat New York statt. Weitere Debatten sind für den 9. Sowie den 19. Oktober in den Universitäten in St. Louis, im Bundesstaat Missouri und Las Vegas in Nevada angesetzt. Von dem Blockbuster-Effekt dieser Ereignisse wollen auch Facebook und Twitter profitieren.

Partnerschaften mit Fernsehanstalten im US Wahlkampf

Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich beiden Unternehmen erfolgreich um lukrative Deals mit US-Fernsehanstalten bemüht. Wie das Nachrichtenmagazin USA Today am gestrigen Mittwoch, den 21. September 2016 unter Berufung auf Facebook berichtet, hat der Social-Media-Konzern einen Vertrag mit dem Fernsehsender ABC unterzeichnet. Twitter kontert mit seinem Deal mit dem Mediengiganten Bloomberg. Die Partnerschaften erlauben es den beiden Unternehmen, die TV-Debatten live auf ihren Plattformen zu streamen.

US Wahlkampf in den Social Media Kanälen: Neben Umfragen, setzen Twitter und Facebook auch auf Liveübertragungen (Bild: Übergizmo)

US Wahlkampf in den Social Media Kanälen: Neben Umfragen, setzen Twitter und Facebook auch auf Liveübertragungen (Bild: Übergizmo)

Internet-Unternehmen wie Facebook, Twitter und YouTube haben sich längst als Plattformen für politische, sportliche und andere gesellschaftlich relevante Ereignisse etabliert. Vor allem junge Menschen nutzen ihre Dienste gerne, um sich zu informieren. Spätestens mit dem Aufkommen internetfähiger Smartphones sind Facebook, Twitter und Co. zu ernsthaften Konkurrenten von traditionellen Informationsmedien wie Fernsehen, Radio und Zeitungen heran gereift.

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