Weltuntergang naht! Wahrsagertick oder belastbare Wissenschaft?

Erde

Schon so mancher Wahrsager hat uns den Weltuntergang vorausgesagt. Viel Gehör schenken wir weder der Offenbarung Johannes', noch den Prophezeiungen der Maya oder Nostradamus. Und das ist auch gut so. Wenn sich aber Wissenschaftler daran machen, uns vor dem Ende der Welt zu warnen, sollten wir zuhören. Wie im Falle einer Studie des kanadischen Forschungsinstituts BCA Research.

Deren Berechnungen zufolge ist die Menschheit dem Ende nah – sollte sie nicht schleunigst ihr Verhalten im Umgang mit seinen Ressourcen ändern. Nach den Berechnungen der BCA liegt die Chance, dass die Welt bis zum Jahr 2290 untergehen werde, bei 50 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Licht der Menschheit bis 2710 erlischt, soll sogar bei 95 Prozent liegen. Der Grund für das Ende der Welt ist die Menschheit selbst.

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Noch hat unser Planet atemberaubende Bilder zu bieten. Können wir den Weltuntergang abwenden?

Zwar besteht immer die Gefahr einer globalen Katastrophe durch Bedrohungen wie ein gigantischer Asteroiden-Einschlag, doch die größte Bedrohung der Menschheit ist ihr unkritischer Fortschrittsglaube. Nach Ansicht von BCA stehe die Zivilisation diesbezüglich an einem entscheidenden Wendepunkt. Durch das Fortschreiten der Genforschung würde sich der Intelligenzquotient des Menschen weiter erhöhen. Alles andere ist Logik: Mehr Intelligenz, führt zu mehr technischem Fortschritt und mehr technischer Fortschritt bringt ein größeres Risiko für unseren Planeten.

Auch Stephen Hawking sieht den Weltuntergang in Reichweite

Anfang dieses Jahres sorgte auch der renommierte Astrophysiker Stephen Hawking mit einer äußerst pessimistischen Prognose für Aufsehen. Im Rahmen einer Vortragsreihe erklärte der Wissenschaftler, dass wir Menschen der Grund für den sehr wahrscheinlichen Weltuntergang seien. Als größte Gefahren machte Hawking Atomkriege, die globale Erwärmung, im Labor gezüchtigte Viren sowie das Fortschreiten künstlicher Intelligenz aus.

Als Ausweg für das völlige Vernichten der Menschheit sieht Hawking das Besiedeln fremder Planeten. Darin geht er mit dem BCA Research konform. Auch die kanadischen Kollegen raten dazu, sich langsam nach bewohnbaren Planeten umzuschauen oder sich Gedanken für riesige Raumschiffe zu machen, auf die Menschen übersiedeln könnten. Schöne neue Welt zwischen den Sternen? Vielleicht sollten wir doch mal unserer Probleme anpacken: Überbevölkerung, Nationalismus und Faschismus, Unkritischer Fortschrittsglaube.

Tags :Quellen:Chip.de
    1. Geht klar. Wir schicken 3 Sets. Bitte das bestellte Set wieder unfrei zurücksckicken. Geht aus programmtechnischen Gründen leider nicht anders, was im System ist, ist im System.

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