Apple soll Smart-Home-Gerät planen

iTunes Movies und iBooks in China gesperrt (Bild: News.com)

Apples Konkurrenz Amazon und Google haben bereits Lautsprecher mit Spracherkennung im Portfolio, mit denen sich nicht nur die Musik sondern auch das Zuhause steuern lässt. Apple soll nun einen Siri-Lautsprecher planen.

Apple soll eine sprachgesteuerte Smart-Home-Plattform planen, die ähnlich wie Amazon Echo funktioniert. Das Gerät werde bereits getestet – auch schon bei Mitarbeitern zu Hause. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Mit Amazon Echo können Nutzer in den USA – und ab Oktober auch in Deutschland – Heimelektronik verwalten, Fragen stellen und Suchen durchführen, Erinnerungen einrichten und natürlich online einkaufen. Das System, das zugleich Bluetooth-Lautsprecher ist, kann zudem Musik abspielen, und zwar nicht nur von Amazon-Diensten gestreamte, sondern auch von Konkurrenten wie Spotify.

Apple würde ähnliche Funktionen wohl über seinen Sprachassistenten Siri verfügbar machen, der in iOS und seit macOS Sierra auch in der Desktop-Plattform steckt. Mit HomeKit verfügt Apple zudem über eine Plattform für vernetzte Haushaltsgeräte, über die eine Verbindung zu bewerkstelligen möglich ist.

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Bloomberg zufolge geht Apple aber über diese von der Konkurrenz bekannten Funktionen hinaus. Sein Prototyp verfüge über eine Gesichtserkennung und könne den Gefühlszustand des Nutzers ermitteln, heißt es. Er diene als Hilfe für eine angepasste Reaktion. Auch passe sich das System den aktuell im Raum anwesenden Personen an.

Die Technik soll aus den Übernahmen von Faceshift und Emotient stammen. Über eine Ermittlung der anwesenden Personen durch Gesichtserkennung in einem Smart-Home-Gerät von Apple hatte im Mai bereits CNET berichtet. Seither gab es kaum neue Informationen zu Apples Entwicklung eines solchen Geräts, das offiziell nach wie vor unangekündigt ist.

Die US-Wirtschaftspublikation berichtet auch von einem Siri-Projekt namens „Invisible Hand“, also unsichtbare Hand. Damit soll der Anwender ein iOS-Gerät vollständig über Siri kontrollieren, etwa ein PDF-Dokument ausdrucken oder einen Link zu einer Website versenden können. Dies sind zumindest die Beispiele, die Bloomberg verwendet.

Noch bestehen allerdings Zweifel an der Leistungsfähigkeit von Siri. Auf Macs beispielsweise kann der Sprachassistent noch keinen Timer initiieren, der die Zeit herunterzählt, und bittet den User daher, stattdessen eine Erinnerung anzulegen.

Google wird seinen Amazon-Echo-Konkurrenten Home am 4. Oktober 2016 einführen. Jüngsten Berichten zufolge wird er in den Staaten 129 Dollar kosten – ebenso viel wie ein ergänzend vorgesehener Google-Router namens „Google Wi-Fi“. Das Konzept hatte Google schon auf seiner Entwicklerkonferenz I/O in diesem Jahr erläutert.

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Tags :Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de
  1. Kann ich mir ehrlich gesagt von Apple nicht vorstellen. Solch ein Echo- ähnliches Gerät bietet kein Mehrwert für Apple-User. Ausserdem haben wir doch jetzt bereits ein Gerät, welches wir immer in unserer Nähe haben und immer zuhört (alle iOS Geräte mit dem M-Chipsatz): Das iPhone. Das iPhone funktioniert als Hub und kann alle möglichen Anfragen verwerten.

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