Facebook at Work soll schon bald starten

(Bild: Facebook)

Facebook at Work? Machen doch eh die meisten - allerdings mit dem privaten Account und häufig im Kontext privater Themen. Das für Unternehmen gedachte Facebook at Work soll nun im Oktober 2016 starten.

Wie man bei mehreren Medien erfahren haben möchte, wird Facebook das Social Network für Unternehmen schon in wenigen Wochen starten. Die neue Konkurrenz zu Slack und Microsoft Yammer wird immerhin schon seit Januar 2015 von rund fünf Millionen ausgewählten Partnern getestet. Sie werden den monatlichen Nutzungspreis von einem bis fünf Dollar angeblich nicht entrichten müssen.

Wie das normale Facebook wird es auch in der Work-Version einen Newsfeed, Gruppen, Termine und eine interne Messenger-App geben. Dieses Grundgerüst lässt sich firmenspezifisch anpassen. Ähnlich wie Slack oder auch Microsofts Skype soll das Angebot Audio- und Videotelefonie ermöglichen.

Facebook at Work: Günstiger als Slack und Yammer?

Bisher war angenommen worden, dass Facebook sein Kollaborationswerkzeug Firmen kostenlos zugänglich machen wird und Gebühren nur für Premium-Zusatzfunktionen anfallen. Business Insider berichtet allerdings von einer Abogebühr, die nicht pauschal pro Unternehmen, sondern nach Zahl der Mitarbeiter erhoben werden soll.

Diese Gebühr könnte zwischen einem und 5 Dollar je Monat und Mitarbeiter liegen. Zum Vergleich: Slack verlangt für einen Premium-Zugang 15 Dollar je Mitarbeiter und Monat. Microsoft Yammer kostet je nach Umfang 0 bis 24 Dollar je Mitarbeiter und Monat.

TechCrunch ergänzt dies um die Angabe eines Informanten, für Teilnehmer am Test werde Facebook at Work dauerhaft gratis bleiben. Dabei handelt es sich um immerhin rund 5,25 Millionen Arbeitsplätze. Die Publikation bestätigt zudem den Launchtermin Oktober.

Reicht das Vertrauen für´s Firmen-Facebook?

Die Pläne für Facebook at Work waren im November 2014 erstmals öffentlich geworden, als es intern beim Social Network längst im Einsatz war. Nutzer sollen ihr privates Profil mit Fotos, Kommentaren und Videos angeblich von ihrem Arbeitsprofil getrennt halten können.

Um in Unternehmen Fuß zu fassen, muss zunächst Vertrauen gewonnen werden. Schließlich erwarten sie, dass über die Plattform intern kommunizierte vertrauliche Informationen nicht nach außen dringen. Gerade hierzulande erntete Facebook häufig wegen seiner Datenschutzbestimmungen und Privatsphäre-Einstellungen Kritik. Diese Woche hat der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit dem sozialen Netzwerk per Verwaltungsanordnung in Deutschland untersagt, Daten von WhatsApp-Nutzern zu erheben und zu speichern.

Tags :Via:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising