Rosetta 12-jährig verstorben: Raumsonde stürzt auf Tschuri

Animation der Raumsonde Rosetta (Bild: ESA/ATG medialab)

Rosetta hat ihre spannende Reise hinter sich. Die ESA-Mission endete gestern planmäßig mit dem Absturz der Raumsonde auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko (Tschuri). Der befand sich zum Zeitpunkt des Crashs etwa 720 Millionen Kilometer von der Erde.

Fotos der Apollomissionen

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(Bild: NASA/Project Apollo Archive)

Zuletzt hat Rosetta den Kometen ausgiebig erforscht und spektakuläre Daten zur Erde gefunkt. Der Leiter des ESA-Flugbetriebs, Paolo Ferri vergoss im Kontrollzentrum in Darmstadt denn auch einige Tränen: „This is the end of the @ESA_Rosetta mission, thank you and goodbye“. Das berichtet der Deutschlandfunk.

Schweifsterne wie Tschuri gehören zu den Dinosauriern des Alls. Wissenschaftler vermuten in ihnen die ältesten Elemente aus der Entstehungszeit des Sonnensystems. Und das ist immerhin 4,6 Millionen Jahre alt. Tschuri hat eine eigenartige Form, sie erinnert ein bisschen an eine Ente. Der Komet hat ein Durchmesser von knapp vier Kilometern.

Rosetta: Labor Philae erforschte auf Tschuri den Beginn des Lebens

Am 2. März 2004 hat Rosetta das Mini-Labor Philae nach Tschuri geschickt. Die Daten die das Labor nach anfänglichen Schwierigkeiten wegen der harten Landung zur Erde geschickt hat werden die Wissenschaftler noch Jahre beschäftigen. Eine Fragestellung war, ob Kometen Erde Wasser und erste Biomoleküle zur Erde gebracht haben könnten. Dafür verfügte es über APXS (Alpha Proton X-ray Spectrometer). Das Intrument untersuchte die chemische Zusammensetzung der Kometenoberfläche. Mit COSAC (COmetary SAmpling and Composition) konnte der Lander Bodenproben und Gase aufnehmen.

PTOLEMY ist eine Kombination aus Gaschromatograph und Ionenfallen-Massenspektrometer. PTOLEMY hat die chemische Zusammensetzung der Proben analysiert.

(Bild: ESA/Rosetta/NAVCAM, CC BY-SA 3.0 IGO)

Komet 67P/Tschurjumow-Gerassimenko
(Bild: ESA/Rosetta/NAVCAM, CC BY-SA 3.0 IGO)

CIVA (Comet Nucleus Infrared and Visible Analyzer) ist die Bildgebung der Sonde und verfügt über eine 3D-Kamera, Mikroskop für den sichtbaren Spektralbereich und einem abbildenden Infrarot-Spektrometer. MUPUS (MUlti-PUrpose Sensors for Surface and Sub-Surface Science) besteht aus mehreren Sensoren, wie etwa Temperatur- und Wärmeleitfühler und kann bis 30 cm in die Kometenoberfläche eindringen. Dazu kommen Bohrer, Instrumente zur Messung von Staubfluss, Schallausbreitung auf dem Kometenboden.

Jetzt ist die zwölfjährige Mission an ihrem Ziel angekommen. Die beteiligten Wissenschaftler werden aber wie gesagt noch Jahre brauchen, die übermittelten Daten von Rosetta und ihrem Lander Philae auszuwerten.

Tags :Quellen:DLFWikipedia
      1. Die Antwot wird Euch nicht gefalen. Gizimoddo ist ein Projekt der NSA zur Zersterung der dutschen Sprache. Es sind fast alle korrekt geschreibten Worter im Filter, sudaß man gezwuhngen wird, das Filta zu ueberlihsten. Die ReDucktöre sind auch besofftroffen. Opfa oda Täta ist noch die Frahge.

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