Spoken Editions: iTunes mit vorgelesenen Zeitschriftenartikel

screen-shot-spoken-letters

Apple hat in iTunes eine neue Rubrik namens Spoken Editions eingeführt. Dahinter verstecken sich vorgelesene Zeitschriftenartikel. Sowas nannte man früher Podcast. Die Testversion von Spoken Editions wurde schon vor längerer Zeit entdeckt.

Spoken Editions startet mit 40 Beiträgen in englischer Sprache. Sie stammen von der Huffington Post, Playboy, Reuters, Slate und Wired. Eine illustre Zusammenstellung. Wer will, kann unter itunes.com/ SpokenEditions einsteigen

Für die Bereitstellung dieser Inhalte hat sich Apple mit der Firma SpokenLayer zusammengetan, wie TechCrunch berichtet. Ihr Geschäftsmodell besteht darin, Textinhalte hörbar zu machen und zugleich jeder Publikation eine passende, eigenständige Stimme zu verschaffen – etwa ein jüngerer Sprecher für eine Publikation, die sich an junge Menschen wendet.

Ziel von SpokenLayer ist es, künftig, hunderte Hörtexte pro Woche bereitzustellen. Damit würde es wohl zu einem der größten Podcast-Produzenten der Welt aufsteigen. Die Podcasts sind werbefinanziert, können also Audio-Anzeigen enthalten.

Audio ist nicht nur im Auto eine beliebte Form des Medienkonsums, es gewinnt derzeit durch sprachgesteuerte Lautsprechersysteme wie Amazon Alexa und Google Home an Bedeutung. Wer sie nutzt, um nach Nachrichten oder Online-Informationen zu suchen, wird oft auch komplette Artikel gern hören wollen. Von Amazon gibt es in der Tat ein ähnliches Angebot, in Form eines Audible-Channels, das für Prime-Abonnenten kostenlos zugänglich sind.

Aktuelles Podcast-Angebot yon SpokenLayer (Screenshot: ZDNet.de)

Das Podcast-Angebot gilt noch vom klassischen iPod her als eine der Stärken von Apples Plattform iTunes. Google hat Podcasts dagegen erst im Oktober 2015 in Play Music aufgenommen. Vermutlich wird man künftig auch mit dem neuen Google Home darauf zugreifen können.

Tipp: Wie gut kennst Du Apple? Überprüfe Dein Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising