Facebook Marketplace: Drogen, Waffen und Sex kaufen!

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Facebook muss einen schlechten Start seiner App Marketplace verdauen. Der Internet-Konzern hat die Anwendung für Privatverkäufe erst am vergangenen Montag in den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland eingeführt. Doch schon jetzt muss das Unternehmen einen peinlichen Fehler einräumen.

Einige Verkäufer verwendeten die Anwendung nicht etwa für den Handel von Betten, Stühlen, Schränken, Fernsehern oder Smartphones. Drogen, Waffen, sexuelle Dienstleistungen, Tiere, Menschen, ja selbst Kleinkinder wurden auf der Plattform bereits zum Kauf angeboten.

In den Nutzungsbestimmungen des Marketplace ist zwar exakt geregelt, welche Waren die Nutzer auf der Plattform zum Verkauf anbieten dürfen, doch bekanntlich lesen die wenigsten das Kleingedruckte. Um Verstöße zu verhindern, haben die Programmierer eine automatische Filterung der Anzeigen eingebaut. Hier trat nun aber das Problem mit den peinlichen Folgen auf.

Technischer Fehler macht Marketplace illegal!

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Facebook hat derweil nicht nur die illegalen Verkaufsangebote bestätigt. In einem Statement teilte das Unternehmen auch mit, dass ein „technischer Fehler“ Schuld sei, dass gesetzeswidrige Posts angezeigt wurden und von allen Nutzern einsehbar waren. Man arbeite an dem Problem und werde die Systeme sehr genau beobachten, um weitere Verstöße zu verhindern.

Facebooks Marketplace ist als Konkurrenzprodukt für Online-Plattformen wie Amazon und Ebay gedacht.  Die App läuft auf den Betriebssystemen iOS und Android. Nachdem zunächst eine begrenzte Anzahl von Nutzern Zugriff auf den Dienst hatten, sollte er nach wenigen Tage für alle zur Verfügung stehen. Wann die Kleinanzeigen-App auch in Deutschland angeboten wird, steht noch nicht fest. Das Unternehmen erwähnte im Zusammenhang der Markteinführung in den genannten Ländern, dass „weitere Länder“ in einigen Monaten folgen würden.

Tags :Quellen:USToday Bild.de Winfuture.de

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