Sen.se ThermoPeanut ausprobiert – So muss Smarthome sein!

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Sen.se ThermoPeanut ist ein kleines, kabelloses Thermometer, welches in regelmäßigen Abständen die Temperatur misst und via Bluetooth zum Smartphone schickt. Klingt recht simpel, ist es auch. Doch vor allem dank der IFTTT-Unterstützung ergeben sich unzählige Einsatzbereiche.

Sen.se ThermoPeanut - Die besten Bilder

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Sen.se ThermoPeanut

Unser Kühlschrank ist alt und schließt nicht mehr wie er sollte. Mindesten einmal pro Woche komme ich zum Kühlschrank und sehe, dass er einen Spalt offen steht. Ärgerlich. Zum einen leiden die Nahrungsmittel unter den im Kühlschrank erhöhten Temperaturen. Zum anderen leidet mein Geldbeutel an der erhöhten Stromrechnung.

Mein Kühlschrank funkt dank ThermoPeanut seine Temperatur ans Handy.

Mein Kühlschrank funkt dank ThermoPeanut seine Temperatur ans Handy.

Doch für dieses recht spezielle Problem gibt es eine einfache Lösung: ThermoPeanut von Sen.se. Das kleine Thermometer kostet 29 Euro und funkt via Bluetooth zu Smartphone. Dort kann sehr komfortabel ein Temperaturbereich definiert werden. Sobald ThermoPeanut aus dem definierten Temperaturbereich fällt, gibt es auf Wunsch ein Warnsignal von sich und schickt eine Benachrichtigung an das Smartphone.

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Über die App lässt sich außerdem bestimmen, in welchen Intervallen die Temperatur gemessen wird und wie häufig die Benachrichtigungen kommen sollen. Außerdem lässt sich ThermoPeanut dort kalibrieren und von Celsius auf Fahrenheit stellen.

ThermoPeanut mit IFTTT Unterstützung

So richtig spannend wird ThermoPeanut aber erst in Verbindung mit der cloud-basierten Smarthome-Lösung IFTTT. IFTTT (IF This Than That) verbindet über einfache Wenn-Dann-Befehle jede Menge SmartHome-Geräte. Die App heißt einfach nur IF und bietet bereits viele vordefinierte Rezepte.

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In Verbindung mit einem smarten Thermostat dreht sich automatisch die Heizung auf, wenn die Temperatur unter einen gewissen Punkt sinkt. Wenn es zu warm wird startet der Ventilator. Wenn es auf dem Balkon zu heiß wird, kommt einem Mail mit der Aufforderung, Blumen zu gießen. Oder eben wenn die Temperatur um Kühlschrank abfällt, dann fangen meine Philips Hue Leuchten an, blau zu blinken.

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Fazit

Ich bin vom ThermoPeanut begeistert, so muss Smarthome sein! Das Gerät an sich ist klein und unauffällig, lässt sich mit weiteren seiner Art koppeln und kommt mit viel Zubehör, um es auch an den unmöglichsten Stellen befestigen zu können. Das Beste: Dank IFTTT-Unterstützung arbeitet es mit unzähligen anderen Smarthome-Geräten zusammen und erweitert so sein Einsatzgebiet enorm.

Einzig an der Preisschraube könnte man für unser Empfinden etwas drehen. Auch sollte jedem klar sein, dass ThermoPeanut nur dann richtig funktioniert, wenn sich das Smartphone in Bluetooth-Reichweite befindet.

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  1. http://www.optical-systems.com/Marke/Bresser/BRESSER-Smartphone-Bluetooth-Thermo-Hygrometer.html?gclid=CJiZgsT-188CFccV0wodhQYE-A
    ähnlich teuer und kann sogar noch luftfeuchtigkeit übermitteln, dafür nicht so hip designt.

    Davon abgesehen: „So muss Smarthome sein“ schon ordentliches clickbaiting. ein zuhause wird noch nicht zum smarthome, nur weil man sich überall kleine sensoren hinpflastert, erst recht nicht, wenn diese nur information weiter geben und nicht autark nach regeln handeln können…

  2. Man könnte auch die Tür neu einstellen und ne neue Dichtung reinmachen. Wäre zumindest in Sachen Kühlschrank die sinnvollere Ideen. Oder gleich nen neuen mit ner besseren Energiebilanz kaufen.

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