ARD/ZDF-Studie: So tickt der Deutsche im Internet

Smartphone am Esstisch: Fast 9 von 10 Deutschen finden es unhöflich, wenn ihr Gegenüber beim Essen immer wieder auf das Handy schaut. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/109984 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/E.ON Energie Deutschland GmbH/Stefan Morisse" (Bild: E.ON)

Immer mehr Deutsche nutzen das Internet und greifen dabei lieber zu mobilen Geräten als zu stationären PCs. Das hat eine just publizierte Onlinestudie von ARD und ZDF ergeben.

Demnach sei die Zahl der Onlinenutzerinnen und –nutzer auf insgesamt 58 Millionen gestiegen. Das sind 83,8 Prozent der deutschen Bevölkerung und damit 1,9 Millionen Menschen mehr als im vergangenen Jahr. Vor allem bei Menschen ab 40 Jahren stellten die Forscher einen deutlichen Zuwachs fest.

Nicht nur mehr Deutsche nutzen das Internet, sie nutzen es auch öfter und länger. Laut der Online-Studie beträgt die Nutzungsdauer der Gesamtbevölkerung mit 128 Minuten zum ersten Mal über zwei Stunden. Im vergangenen Jahr waren es noch 108 Minuten. Dabei liegen die Männer mit 153 Minuten deutlich vor den Frauen, die durchschnittlich 104 Minuten am Tag im Internet unterwegs sind.

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Smartphone-Nutzung vermehrt mit Spielen, Videos und Kommunikation

Einer der Hauptgründe für die häufigere und längere Nutzung des Internet hierzulande ist der Vormarsch der Smartphones. Wie die Experten von ARD und ZDF festgestellt haben, gebrauchen 66 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren das mobile Gerät. Das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch im vergangenen Jahr. Auf Platz zwei liegt das Notebook, das mit 57 Prozent ebenfalls etwas zugelegt hat. Dagegen befindet sich der stationäre Computer auf dem Rückzug, den nutzen nur noch 44 Prozent.

Der kommunikative Deutsche

Und womit verbringen wir im Internet die meiste Zeit? Laut ARD und ZDF kommunizieren wir hier am liebsten mit unseren Freunden und Mitmenschen. 55 Minuten und damit 39 Prozent der Nutzungszeit verbringen wir mit E-Mail-Schreiben und dem gegenseitigen Austausch über Chat-Plattformen. Auch Social Networks wie Facebook, Instagram und Twitter sowie Messenger-Dienste profitieren von dem Mitteilungsbedürfnis vor allem jüngerer Nutzerinnen und Nutzer. Denn laut der Studie sind Menschen im jüngeren und mittleren Alter deutlich kommunikativer im Internet als ältere. Ihnen verdankt sich sicher auch das hohe Nutzungsniveau von Audio- und Videoplattformen, die ebenfalls einen Zuwachs erfahren haben.

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  1. LOOOOOOL

    Puh ein glück gibt´s jetzt diese Dummfunk-Studie…… ok die 50+Jahre alten dauerbeschallten und berieselten Telenovellen-Mumien, ja die verbringen viel Zeit beim Email tippen, denn ein Satz dauert in dem Alter schon länger..^^

    Aber gut „Neuland“ war für ein zwangsfinanziertes System ja noch nie so ihr Ding……da wird lieber noch ne Wiederholung der Wiederholung der Wieder…usw…..ausgeschieden.

    Das erklärt vieleicht die oben genannte „Studie“^^

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