Netflix: Neue Schulden für Eigenproduktionen

Marvel's Jessica Jones, im Bild: Luke Cage (c) Netflix

Netflix setzt nach Publikumserfolgen weiter auf Eigenproduktionen. Dafür ist der Streamingdienst sogar bereit neue Schulden in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar aufzunehmen, das berichtet das Branchenblatt Variety. Auf welche neuen Formate dürfen wir uns in Zukunft freuen?

Netflix 2017

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Bild: Netflix
BoJack Horseman Season 3 premiering on Netflix on July 22, 2016. The series stars Will Arnett, Aaron Paul and Amy Sedaris. (Photo Netflix)

Publikumserfolg auf Pump? Die aufgenommenen Kredite sollen direkt ins Programm investiert werden

Variety zu folge hat sich die von Netflix geplante aufzunehmende Kreditsumme sogar von 800 Millionen auf 1 Milliarde US-Dollar erhöht. Der mittlerweile in 190 Ländern weltweit beliebte Streaming-Service versorgt sich bei seinen Geldgebern mit weiteren Mitteln, um nochmal eine Schippe bei seinen Eigenproduktionen draufzulegen. Insgesamt wächst die von Netflix aufgenommene Kreditsumme damit sogar auf 3 Milliarden US-Dollar.

Stranger Things, Bild: Netflix

Stranger Things, Bild: Netflix

Für das Jahr 2017 erwarten Branchenkenner eine Investitionssumme von 6 Milliarden Dollar in Netflix-Eigenproduktionen. Eine riskante Strategie? Für Netflix scheint sich die Strategie vermehrt auf selbstproduzierten Content zu setzen, zum Erfolgsmodell zu entwickeln. Serien wie Stranger Things, Narcos, Jessica Jones oder zuletzt Marvel’s Luke Cage erfreuten sich beim Publikum großer Beliebtheit.

Fortsetzungen von Erfolgsformaten und neue Shows – Netflix setzt auf den Mix

Die Erfolgsserien werden in den kommenden zwei Jahren auch allesamt um eine weitere Staffel verlängert. Für Narcos steht neben der angekündigten 3. Staffel auch gleich eine vierte auf dem Produktionsplan. Augenblicklich sorgt auch die aktuelle Staffel der düsteren Sci-Fi Serie Black Mirror für Furore, seit dieser Season produziert Netflix die dystopische Show selbst.

Marvel's Jessica Jones, Bild: Netflix

Marvel’s Jessica Jones, Bild: Netflix

Setzt sich dieser Trend fort, dürfen unter Umständen noch einige Fans eingestellter Formate auf die Fortsetzung ihrer Lieblingsserie hoffen. Zuletzt war u.a. über die Wiederaufnahme von Hannibal spekuliert worden. Der Showrunner Bryan Fuller ist aber augenblicklich mit der Produktion einer neuen Star Trek-Serie beschäftigt, die im Mai kommenden Jahres international ebenfalls von Netflix vertrieben wird.

Herbeigesehnt werden darüber hinaus auch Marvel’s Iron Fist und die dritte finale Staffel des Familiendramas Bloodline. Das Konzept mit Eigenproduktionen zum Kundenliebling zu werden, zahlt sich für Netflix mittlerweile auch an der Börse aus: 3,57 Millionen neue Mitglieder allein im vergangenen Quartal bescherten der Aktie des Streamingdienstes einen Wertzuwachs von satten 19 Prozent.

Tags :Quellen:Variety

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