So leichtfertig verraten wir unsere Passwörter

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Passwörter sind die Schlüssel zu unserer digitalen Existenz. Missbrauch kann zu verheerenden Schäden führen - das sollte jedem bewusst sein. Gerade vor diesem Hintergrund ist es geradezu erschreckend, wie sorglos uns IFA-Besucher über ihre Passwörter berichteten.

Nie zuvor waren wir derart stark von digitalen Diensten abhängig und teilten so viele intime Details. Doch was schützt unser Bankkonto, unsere Cloud oder unseren Social-Media-Account? Anti-Viren-Software? Batman? Wohl kaum.

Einfacher: Das Passwort. Bei kryptischen Zeichenfolgen mit 16 Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Satzzeichen ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand zu Unrecht dieses Passwort eingibt oder ein Algorithmus das Passwort auswirft, aber zum Glück äußerst gering. Nur doof, dass man sich die schrecklichen Kombinationen selbst nicht merken kann.

Häufigste Passwörter: 123456 vorne dabei

Am häufigsten werden deshalb etwas einfachere Passwörter verwendet. Viel einfachere, nämlich:  password, 123456 und 12345678. WTF?! Mit solchen Kennungen ist man natürlich nicht einmal vor einem fünf-jährigen Internet-Neuling sicher, geschweige denn gezielt agierenden Cyber-Kriminellen, die zum Beispiel Social Engineering betreiben.

Darunter versteht man, dass sich jemand im Internet als eine andere Person ausgibt, um dem Opfer in einer Chat-Kommunikation vertrauenswürdig zu erscheinen. Anstelle eines Freundes oder einer scheinbar netten, doch fremden Person verbirgt sich hinter dem Chat-Partner bzw. der Chat-Partnerin aber eine kriminelle Person, die private Details ausfindig machen möchte, um Online-Konten zu kompromittieren. Ja, das gibt es wirklich. Und trotzdem ist man häufig nicht besonders vorsichtig im Umgang mit digitalen Konten.

So leichtfertig sind wir mit Passwörtern

Das Video beweist: Wir schätzen die Gefahr nicht immer richtig ein und neigen vor allem im persönlichen Gespräch dazu, private Details bekannt zu geben. Doch was tun? Eine einfache Möglichkeit sind sichere Passwörter, also lange, kryptische Codes. Die kann man sich zwar nicht merken, doch wer sie nicht weiß, kann sie auch nicht verraten.

Und mit guter Software lassen sich die langen Passwörter oder auch PINs zu allen eigenen Konten simpel sichern und nutzen. So eine Software ist zum Beispiel F-Secure Key. Das Programm kann für die einzelnen Accounts, Kreditkarten und vielem mehr die Passwörter speichern und bietet eine Auto-Fill-Funktion für PC, Mac und Android.

(Bild: F-Secure)

(Bild: F-Secure)

Außerdem lassen sich mit F-Secure Key sichere Passwörter automatisch erstellen und alle Passwörter für sämtliche Geräte synchronisieren, also auch für Smartphones mit Fingerabdruck-Scannern. Deren Sensoren unterstützt die Software übrigens ebenfalls. Sicher kann also auch einfach sein.

Die kostenlose Testversion von F-Secure Key kannst du hier herunterladen. Ach ja, F-Secure Key Premium ist zur Zeit um 50 Prozent reduziert.

Tags :Quellen:(Bild: James Martin / CNET)
    1. Sorry, aber das ist kein Artikel, das ist eine Anzeige.
      Das „123456“ und „password“ die häufigst genutzten Passwörter sind ist schon lange bekannt (etwa so lange wie es Passwörter gibt).

      Die Frage die ich mir stelle ist, wie man den Zugriff auf F-Secure verhindert. Wahrscheinlich mit einem Passwort das dann auch sicher sein muss, sonst gibt das ganze ja gar keinen Sinn.
      Aber habe ich ein sicheres Passwort und kann es mir merken brauche ich auch F-Secure nicht mehr.

      1. Ja, das ist eine Anzeige. Deswegen steht das auch drüber. ;) Das Problem mit Passwörtern: Du solltest eigentlich bei jedem Dienst ein anders wählen, so gefährdet ein kompromittiertes Passwort nicht gleich mehrere Logins. Genau hier greift der Passwortmanager, für den man sich nur ein PW merken muss. Anzeige hin oder her, Passwortmanager sind in meinen Augen heutzutage absolut Pflicht.

        1. Das es da steht ist „mir“ klar, aber scheinbar für andere nicht sichtbar genug, da die Anzeige Augenscheinlich als Artikel wahrgenommen wurde (siehe User klebefolien).

          Das überall unterschiedliche Passwörter sein sollen ist auch klar, jedoch kann man bestehende Passwörter in Nuancen für die unterschiedlichen Dienste abändern (eine Gewisse länge und Komplexität voraus gesetzt).. So bleibt das Passwort weiterhin sicher und man spart sich ein mögliches zusätzliches Einfallstor denn den Kopf kann noch niemand auslesen, die Festplatte hingegen schon.

          Was diesbezüglich interessant wäre ist, ob die gespeicherten Passwörter bei FSecure verschlüsselt abgelegt werden bzw. was FSecure dagegen unternommen hat das dritte nicht an die Daten im Programm rankommen.

          Nur zur Klarstellung, ich bezweifle nicht die Nützlichkeit eines solchen Programms, es bringt jedoch nichts wenn entweder der User aus Bequemlichkeit Sicherheitsfeatures deaktiviert oder das Programm selbst unzureichend geschützt ist.

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