XCOM 2 (PS4) im Test – Kampf für die Erde

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In XCOM 2 führt man eine Armee an, um gegen feindliche Alien Invasionen zu kämpfen. Wie uns das Taktik Strategiespiel gefällt könnt ihr im folgenden Test nachlesen.

XCOM 2

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Das waren mal Menschen... (Quelle: uebergizmo screenshot)

Als XCOM 2 als PC Exklusivspiel vorgestellt wurde waren alle Konsolenspieler enttäuscht. Schlussendlich hat es nur knapp 10 Monate gedauert, bis das Spiel nun auch auf der aktuellen Konsolengeneration veröffentlicht wurde.

Alienkampf

Die Handlung von XCOM 2 schließt zwanzig Jahre nach der Niederlage der Menschheit gegen die Aliens an. Alles was von der Organisation XCOM übrig geblieben ist hat sich in einer Untergrundorganisation zusammengeschlossen. Als Fortbewegungsmittel und Gruppenbasis dient nun ein angepasstes Ufo in dem Ihr auch die Möglichkeiten habt Forschung zu betreiben und Waffen oder Truppen zu bearbeiten.

Für die Menschen!

XCOM 2 ist wie der Vorgänger auch ein rundenbasiertes Strategiespiel. Eure Truppe wird auf einem Spielbrett aufgestellt, welches mit Aliens besetzt ist die nur darauf wartet Euch fertig zu machen. Die ersten Missionen sind noch relativ einfach. Ihr schiesst mit euren Pistolen auf die Standardaliens. Im weiteren Spielverlauf trefft ihr auf Sectoide, welche eure Soldaten per Gedankenkontrolle manipulieren oder schlangenähnliche Alienkreaturen, welche eure Soldaten über das ganze Spielfeld zerren können.

Auf Nummer sicher spielen kann anfangs helfen, jedoch gibt eine defensive Spielweise den Aliens Zeit sich ebenfalls besser zu positionieren oder sogar wertvolle Gegenstände zu zerstören. In XCOM 2 kann man die Züge der Gegner nie voraussehen. Ein Schuss auf den Gegner hat eine Trefferwahrscheinlichkeit, die sich mit der Position eures Soldaten in Deckung verbessern bzw. verschlechtern kann. Schafft Ihr es nicht den Alien früh genug zu erledigen besteht die Gefahr, dass ein paar eurer Soldaten per Gedankenkontrolle von den Aliens übernommen wird.

Was hat denn da im Kopf drin gesteckt? (Quelle: uebergizmo screenshot)

Was hat denn da im Kopf drin gesteckt? (Quelle: uebergizmo screenshot)

Eure Soldaten können zu den Klassen Ranger, Grenadier, Spezialist, Scharfschütze und Psi Soldat gehören. Diese können jeweils unterschiedlich bei Levelaufstieg geskilled werden. Grundsätzlich kann man bei der Wahl der Skills nichts falsch machen. Es macht jedoch Sinn sich hier nicht nur auf einen Talentbaum zu fokussieren.

Das Motto in diesem Spiel lautet eindeutig aus seinen Fehlern zu lernen. Man kann Fehler nicht vermeiden und das ist in diesem Fall auch gut so. In dem Spiel geht es weniger um die Entscheidungen die wir machen, sondern um die Konsequenzen die wir daraus resultierend tragen müssen. Verletzt sich einer unserer Kämpfer im Gefecht, so müssen wir auf ihn im weiteren Spielverlauf verzichten, stirbt er sogar, so fehlen uns fortan die bereits erspielten Fähigkeiten bis wir aus einem neuen unerfahrenen Rekruten einen adäquaten Ersatz geformt haben.

The Downside

Ein Problem von XCOM 2 ist wohl die teils instabile Bildrate. Gelegentlich stockt und hakt das Bild. Ein weiteres Problem sind gelegentliche Glitches. Diese beiden Probleme trüben den Spielspaß jedoch nicht merklich.

Etwas was uns mehr gestört hat sind die langen Ladezeiten die zwischen einer und drei Minuten variieren. Dies geht bei der PC Version natürlich besser. Manches hiervon ist jedoch mit einer Beschreibung der Mission und eurem Team vor der Mission überbrückt.

(Bild: Übergizmo)

Fazit

Gute Strategiespiele gibt es für Konsoleros leider nur sehr wenige. XCOM 2 gehört auf jeden Fall dazu und setzt einen hohen Maßstab für weitere rundenbasierte Strategiespiele. Es ist trotz der Glitches und langen Ladezeiten ein brilliantes Strategie Spiel.
Schlussendlich ist zu sagen: Einen guten Soldaten zu verlieren kann echt deprimierend sein, jedoch freut man sich danach um so mehr die Folgemission mit Rookies bestanden zu haben.

Pro/Con

plusSuchtpotenzial
plusEmotionale Bindung zu den eigenen Soldaten
plusSiege fühlen sich besser an, da Scheiterns auch Teil des Spielerlebnisses ist
plusWiederspielfaktor gegeben

minusGelegentliche Grafische Aussetzer und fallende Bildrate
minusLange Ladezeiten

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