Brexit: Apple verteuert den veralteten Mac Pro massiv

(Bild: Apple).

Apple hat im Vereinigten Königreich die Preise für einige seiner Produkte aufgrund des schwächelnden Pfundes nach oben geschraubt. Am schlimmsten hat es den Mac Pro erwischt, der damit wohl zum Ladenhüter wird.

MacBook Pro 2016

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MacBook Pro 2016

Apple hat am gestrigen Donnerstag nicht nur neue MacBook Pros vorgestellt. Das Unternehmen hat die Gelegenheit auch dazu genutzt, die Preise für einige seiner Geräte in ausgewählten Ländern anzupassen. Besonders hart hat es dabei das Vereinigte Königreich erwischt. Denn dort hat Apple die Preise für den iMac mit 5K-Display, den iMac mit 4K-Display, den Mac mini und den Mac Pro deutlich nach oben geschraubt. Grund für diese Preisanpassung ist das schwächelnde Pfund Sterling, das aufgrund der Entscheidung des Vereinigten Königreichs die Europäische Union zu verlassen (Brexit) massiv an Wert verloren hat.

Mac Pro: Stolzer Preisanstieg für so ein altes Gerät

Apple Mac Pro (Bild: Apple)

Apple Mac Pro (Bild: Apple)

Der Preis für den iMac mit 5K-Display stieg von 1449 Pfund um 300 Pfund auf 1749 Pfund. Der iMac mit 4K-Display ist um 250 Pfund von 1199 Pfund auf 1449 Pfund gestiegen. Und der Mac mini startet nun bei 479 Pfund. Das sind 80 Pfund mehr als zuvor. Besonders hart trifft es aber den Mac Pro. Dieser Desktop-Rechner kostet nun in der günstigsten Variante stolze 2999 Pfund. Das ist eine Teuerung von 500 Pfund. Zuvor war der Mac Pro für 2499 Pfund zu haben. Für einen Rechner, der in dieser Konfiguration und mit diesen technischen Spezifikationen bereits knapp drei Jahre alt ist, ist so eine Preiserhöhung eigentlich nur noch dreist. Kaufen wird das Gerät in den UK nun wohl wirklich keiner mehr.

Der Mac Pro von Apple (Bild: apple.com)

Der Mac Pro von Apple (Bild: apple.com) ist in die Jahre gekommen…

Apple passt in unregelmäßigen Abständen Preise für seine Produkte in verschiedenen Ländern an. Grund hierfür sind schwankende Wechselkurse gegenüber dem US-Dollar. Apple reagiert zwar nicht auf jede winzige Kursänderung. Bei größeren und länger andauernden Kurseinbrüchen reagiert Apple aber immer wieder mit Preiserhöhungen. Da das britische Pfund nach dem Referendum für den Brexit massiv eingebrochen ist, hat Apple nach und nach immer mehr Produkte im Vereinigten Königreich teurer gemacht. Vor rund einem Monat erwischte es beispielsweise das iPhone und das iPad.

Tags :Quellen:The Verge

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