Vivepaper: HTC bringt Zeitschriften in Virtual Reality

(Screenshot: Übergizmo)

In der Virtual Reality (VR) lassen sich Games zocken, Pornos sehen und ferne Orte erkunden. Mit Vivepaper will euch HTC nun auch Zeitschriften in der Virtual Reality servieren - garniert mit Spezialeffekten.

HTC launchte eine neue App mit dem Namen Vivepaper. Wer weiß, dass die VR-Brille von HTC Vive heißt, wird bereits eine Idee von Vivepaper besitzen. Tatsächlich sollen mit der App Zeitschriften in die Virtuelle Realität gebracht werden. Wozu? Wenn man die Möglichkeiten dieser Wiedergabeform bedenkt und ausschöpft, erscheint der Schritt für HTC sowie Medienunternehmen durchaus sinnvoll.

Vivepaper wird es Träger*innen einer VR-Brille ermöglichen, die interaktiven Inhalte diverser Anbieter virtuell zu erleben. Dazu benötigt man das VR-Headset und muss eine (körperlich) echte Augmented Reality (AR) Zeitschrift scannen. So lassen sich die für die Virtuelle Realität aufbereiteten Zeitschriften mitsamt 3D-Inhalten, 360-Grad-Aufnahmen, Audiomaterial sowie weiteren Features konsumieren.

Vivepaper: Bislang nur in China

Die echte Zeitschrift lässt sich also nach wie vor haptisch fühlen. Hält man sie vor die VR- bzw. AR-Brille, welche mit einer Kamera ausgestattet ist, so wird die Zeitschrift in eine Virtuelle Realität eingebettet. Im Hintergrund der Zeitschrift können also inhaltlich passende Aufnahmen, die seitens des Verlages vorbereitet wurden, den Zeitschriftenkonsum in ein immersives Erlebnis verwandeln.

Sicher wird das früher oder später auch heißen, dass man im 360-Grad-Raum mit Werbung beschallt wird. Bislang stehen die Licht- und Schattenseiten von Vivepaper aber ohnehin nur chinesischen Anwender*innen zur Verfügung. Dort startet HTC das System mit Conde Nast Traveler am 31. Oktober. Vivepaper wird im Viveport Store für Vive PC und Android angeboten. In China werden auch schon bald weitere Verlage neuen Content für Vivepaper zur Verfügung stellen, so das Unternehmen.

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HTC zufolge sei man auch mit diversen großen westlichen Verlagen im Gespräch. Schließlich ist Vivepaper nicht nur für Zeitschriftenverlage interessant. Zeitungen, vor allem aber Bücher würden damit neue Möglichkeiten der Wiedergabe erhalten. Man stelle sich nur vor: Sloterdijk in 360 Grad als omnipräsente Lektürebegleitung – mit Ton.

Tags :Via:Adnan Farooqui, Übergizmo.comBildquelle :(Screenshot: Übergizmo)

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