SPUD: Das ideale, absurde Display für unterwegs

SPUD (Bild: Arovia)

Die Standardgröße für Notebook-Displays scheint sich nun auf eine Bildschirmdiagonale von 13 Zoll eingependelt zu haben. Zwar findet man immer noch viele 15-Zöller. Der Markt hat jedoch entschieden, dass die kleinere Version die Zukunft ist. Im Grund hat ein kleineres Notebook gegenüber seinen Brüdern ja auch nur Vorteile: Es ist leichter, mobiler und in der Regel genauso leistungsstark.

Für viele Nutzer ist ein 13-Zoll-Display aber zu klein. Zwei Fenster auf so einem Display nebeneinander zu platzieren ist umständlich und die Ansicht sehr klein. Größere Notebooks, beispielsweise mit einem 17-Zoll-Display, findet man so gut wie gar nicht mehr. Das Unternehmen Arovia hat sich hierfür eine Lösung überlegt und ein mobiles Display mit einer Diagonale von 24 Zoll entworfen.

SPUD: klein, leicht und mit überraschend hoher Auflösung

SPUD Display für kleine Spinner (Bild: Arovia)

SPUD Display für kleine Spinner (Bild: Arovia)

Dieses mobile 24-Zoll-Display trägt den Namen SPUD. Das ist kurz für „Spontaneous Pop-up Display“. Dieser Monitor wiegt nur rund ein Kilogramm und lässt sich auf die Größe eines Buches zusammenfalten. Auf der Rückseite dieses Displays befinden sich Anschlussmöglichkeiten für USB- und HDMI-Stecker. Im Inneren ist auch ein Akku untergebracht, der das Display für bis zu drei Stunden betreiben können soll, wenn es auf die maximale Helligkeitsstufe eingestellt ist. Selbstverständlich kann man das SPUD auch die ganze Zeit an der Steckdose eingesteckt lassen, wenn man möchte. Die Auflösung des Monitors wird 1.280 x 720 Pixel betragen und damit den HD-Ready-Standard erfüllen.

Derzeit existiert das mobile Display nur als Kickstarter-Projekt. Allerdings hat die Kampagne sein Ziel bereits jetzt, 44 Tage vor Abschluss, deutlich übertroffen. Den faltbaren Monitor sollte es somit bald auch reguläre zu kaufen geben. Der Preis für das fertige Produkt wird vermutlich bei rund 400 US-Dollar liegen.

Tags :Quellen:The Verge Kickstarter

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