Motorola will eure Hilfe für mehr Mods

(Bild: Motorola) Mods

Mit den Mods für Moto-Smartphones lassen sich die Mobilgeräte um manche Funktionen oder zusätzliche Akkukapazität erweitern. Damit es künftig mehr Mods gibt, will man Entwickler dazu ermutigen, selbst Mods zu bauen.

Filmprojektoren, Kameras, Lautsprecher und Zusatzakkus. All das lässt sich mit sogenannten Mods, also wechselbaren Cover-Modulen, an Moto-Geräten anbringen. Motorola, das vor zwei Jahren von Lenovo übernommen und deren Geräte künftig nur noch Moto oder M genannt werden sollen, will nun dafür sorgen, dass die Auswahl an Mods größer wird.

Dafür tat sich der Hersteller mit der Crowdfunding-Plattform Indiegogo zusammen. Gemeinsam sollen potentielle Entwickler dazu ermutigt werden, eigene Module zu bauen und anzubieten. Indiegogo soll dabei helfen, diese Entwicklerkonzepte Wirklichkeit werden zu lassen.

Mods für Moto: Wettbewerb soll Vielfalt erhöhen

Und wie? Im Rahmen des Entwicklerwettbewerbs können bis 31. Januar 2017 Anwendungen eingereicht werden. Interessierte können ihre Ideen mit den Wettbewerbsverantwortlichen teilen und erhalten die Chance auf ein Moto Mods Entwickler-Kit sowie ein Moto Z Smartphone.

Natürlich ist das noch nicht das Ende der Fahnenstange. Experten aus der Industrie werden unter den Einreichungen Finalisten wählen. Die letztendlichen Gewinner dürfen sodann nach Chicago fliegen und das ausführende Entwicklerteam der Moto Mods treffen, um mit ihnen darüber zu diskutieren, wie ihre Idee umzusetzen ist.

Mehr Informationen zu dem Wettbewerb sowie den dazugehörigen Teilnahmebedingungen und Regeln findest du auf der entsprechenden Indiegogo-Seite. Lenovo hat im Übrigen bereits eine Million Dollar zur Unterstützung der besten Ideen zugesagt.

Bislang teuer und begrenzt

Aktuell lassen sich die Module etwa ans Moto Z beziehungsweise Moto Z Play anbringen. Die magnetisch haftenden Module kosten dabei selbst zwischen 90 Euro (für die Schale mit 22 Stunden zusätzlicher Akkulaufzeit) und 350 Euro für den Insta Share Projector, der eine Projektion mit bis zu 70 Zoll Diagonale auf jedem Hintergrund ermöglicht.

Die JBL Lautsprecher-Hülle mit zusätzlicher Akkulaufzeit von zehn Stunden schlägt mit 100 Euro zu Buche, das Kamermodul mit 10-fach optischem Zoom und Xenon-Blitz kostet gar 300 Euro.

Tags :Quellen:(Bild: Motorola)Via:Übergizmo.com

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