Elon Musk zu Trump und Clinton: „Keine Sternstunde der Demokratie“

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Tesla-CEO Elon Musk ist nicht gut auf die derzeitigen Kandidaten für das US-Präsidentenamt, Donald Trump und Hillary Clinton, zu sprechen. Vier Tage vor der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten wurde der Unternehmer in einem Interview zu beiden Politikern befragt. Dabei stellt er sowohl dem einen als auch der anderen kein sonderlich gutes Zeugnis aus.

Vor allem der Milliardär und Republikaner Trump kommt bei Musk nicht gut weg. Bereits im Vorfeld von dessen Nominierung als Präsidentschaftskandidat hatte der Tesla-Chef sich negativ über ihn geäußert. Nun da dieser kurz davor steht, ins Weiße Haus einzuziehen, hat Musk seine Meinung über den umstrittenen Politiker nicht geändert. Im Gegenteil, der Unternehmer glaubt mehr denn je, dass Trump ungeeignet ist für den Präsidentschaftsposten. „Ich fühle noch etwas stärker, dass er [Trump] nicht der richtige Mann ist“, sagte Musk im Interview mit dem Nachrichtensender CNBC. „Er scheint nicht den Charakter zu haben, der sich gut auf die Vereinigten Staaten auswirkt.“

Über Trumps Rivalin Hillary Clinton äußert sich Musk zwar positiver. Das ökonomische und ökologische Programm der Demokratin sei immerhin „richtig“. Doch auch ihre Politik hat in den Augen des Geschäftsmannes offenbar den einen oder anderen Haken. Eines steht für Musk jedenfalls fest: Mit Trump und Clinton würden die US-Amerikaner nicht gerade in einer „Sternstunde der Demokratie“ leben.

Welche Folgen hätte Trumps Politik für Tesla?

Auch wurde Musk von CNBC gefragt, ob die Umweltpolitik Trumps negative Auswirkungen haben würde auf das Geschäftsmodell von Tesla, das sich mit seinen Elektrofahrzeugen in Richtung umweltfreundliches Fahren bewegt. Musk sah sich in dieser Hinsicht zuletzt durch ein gesetzliches Vorhaben der Obama-Regierung bestätigt. Die US-Verkehrsbehörde hatte vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass man das Netzwerk für E-Auto-Tankstellen auf US-Straßen massiv ausbauen wolle.

Sollte Trump zum Präsidenten gewählt werden, dann glaubt Musk nicht, dass sich daran viel ändern würde. Es „würde keinen großen Unterschied machen“, so der Tesla-Chef, das Risiko würde nicht sehr groß sein. Vor allem wäre Tesla von einem möglichen Rückzieher der Trump-Regierung nicht betroffen. Schließlich verfüge der E-Auto-Hersteller über ein eigenes Netzwerk an Ladestationen. Man könne sein Elektroauto derzeit überall in den USA mit Teslas Landestationen aufladen, so Musk.

Tags :Quellen:CNBC

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