Apple baut SOS in iOS 10.2 ein

iOS 10.2 bringt eine SOS-Funktion, die hierzulande die Notrufnummer 112 anwählt (Screenshot: ZDNet.de).

Apple hat die zweite Beta von iOS 10.2 für öffentliche Betatester veröffentlicht. Sie bringt eine SOS-Funktion mit, die auch Freunde und Bekannte informieren kann.

Wer den Ein-Aus-Knopf fünfmal hintereinander betätigt, löst bei iOS den Notruf aus. In iOS 10.2 werden auch die Freunde, deren SMS als Notfallkontakte hinterlegt sind, informiert. Allerdings ist der Dienst in Deutschland noch nicht verfügbar, aber in Australien, Belgien, China, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und den USA. Hierzulande wird einfach nur die Notrufnummer 112 gewählt.

Die Funktion wird in den Einstellungen unter dem Punkt „Allgemein“ aktiviert. Ein Countdown soll zudem vor einer versehentlichen Auslösung eines Notrufs schützen.

Die TV App soll ein einfaches Entdecken und Zugreifen auf TV-Sendungen und Filme aus verschiedenen Apps ermöglichen. Sie steht für Apple TV, iPhone und iPad zur Verfügung. Die App bleibt zudem immer synchron, sodass Nutzer Inhalte, die sie auf einem Gerät starten, auf all ihren Apple-Geräten einfach an der Stelle fortsetzen können, an der sie zuletzt unterbrochen haben. Die App ist derzeit aber nur in den USA erhältlich.

Eine weitere Änderung betrifft die Musik-App. Die Entwickler haben die Schaltflächen für die zufällige sowie die erneute Wiedergabe von Songs neu gestaltet, sodass sie besser sichtbar und erreichbar sind.

Die erste Beta von iOS 10.2 brachte bereits neue und überarbeitete Emoji sowie neue Bildschirmhintergründe. Zudem ist es künftig möglich, die Kamera-Einstellungen zu speichern. Neu ist auch ein Video-Widget. Es vereinfacht den Zugriff auf in der Video-App verfügbare Inhalte. Die Wiedergabe lässt sich zudem direkt vom Widget aus starten.

Einige der neuen Funktionen von iOS 10.2, darunter auch die TV App, hat Apple für Dezember angekündigt. Mit einer Freigabe des Updates für die Allgemeinheit ist wahrscheinlich Anfang kommenden Monats zu rechnen.

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Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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