Nach Trump-Sieg: Apple-CEO Tim Cook schreibt Brief an Mitarbeiter

(Bild: Sarah Tew/CNET)

Apple-Chef Tim Cook hat sich nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump mit einem Memo die Apple-Mitarbeiter gewandt. Darin plädiert er für ein Zusammenhalten der Mitarbeiter ungeachtet ihrer politischen Ausrichtung und ein weltoffenes Unternehmen.

„Wir haben ein mannigfaltiges Team, darunter auch Unterstützer der beiden Kandidaten“, schreibt Cook mit Blick auf den am 8. November zu Ende gegangenen Wahlkampf. Bei diesem hat sich der Republlikaner Trump überraschend gegen seine demokratische Rivalin Hillary Clinton durchgesetzt. „Ungeachtet dessen, welchen Kandidaten jeder von uns unterstützt hat, die einzige Möglichkeit vorwärts zu kommen ist es, sich gemeinsam vorwärts zu bewegen.“

Cook zitiert in diesem Zusammenhang den Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King Jr., der vor 50 Jahren gesagt haben soll: „Wenn du nicht fliegen kannst, dann laufe. Wenn du nicht laufen kannst, dann gehe. Wenn du nicht gehen kannst, dann krieche. Was auch immer du tust, du musst dich nach vorne bewegen.“

Am Ende des Memos betont Cook nicht nur, dass Apple weiterhin Produkte herstellen werde, die „Menschen miteinander verbinden“ und das Leben eines jeden Einzelnen verbessern würden. Das Unternehmen bleibe zudem „weltoffen“ und werde die Vielfalt des Teams in den Vereinigten Staaten und überall auf der Welt feiern – „unabhängig davon, wie sie aussehen, woher sie kommen, wen sie verehren oder wen sie lieben.“

timcook

Vorsorge gegen die Angst vor Donald Trump

Cook sah sich zu seinem Aufruf offenbar veranlasst, als der künftige US-Präsident Donald Trump mit seiner Denke und seiner politischen Ausrichtung seinen und den Idealen Apples quer steht. Während des Wahlkampfes hatte der Republikaner zu einem Boykott von Apple aufgerufen, nachdem sich der Konzern geweigert hatte, mit dem FBI zu kooperieren. Der Inlandsgeheimdienst wollte von Apple das iPhone eines toten Attentäters entsperren lassen.

Auch kritisierte Trump Apples Auslandsproduktion. Sollte er US-Präsident werden, dann würde er dafür sorgen, dass das Unternehmen seine Produktionsstätten in die USA verlegt. Nicht zuletzt widerspricht Trumps Positionen hinsichtlich Gleichberechtigung und Einwanderung dem Geist des homosexuellen Cook und seines multikulturellen Unternehmens.

Tags :Quellen:MacRumors
  1. In allen Kolumnen, also auch hier, wird immer vergessen das Apple im Gegensatz zu sonst diesmal nicht beide Parteien, sondern nur die Demokraten technisch supported hat. Da geht Cook der Arsch jetzt wohl ziemlich auf Grundeis.

  2. Warum sollte Cook der Arsch auf Grundeis gehen ?
    Die Koffer sind für den Fall , der Fälle wahrscheinlich schon gepackt.Und die Kunden und Apple können froh sein , dass Cook nun CEO ist – Jobs hätte sich eher mit Trump angelegt, sich weniger schnell vertreiben lassen.Man darf allerdings nicht vergessen , die Wirtschaft hat die Macht , Trump ist auf Apple angewiesen.Wenn er Mist baut – ist Apple weg – sofern Trump nicht im letzten Moment zurück rudern würde.

    Was die Politik angeht : Apple ist Wirtschaft , Wirtschaft ist Macht , Macht die Heute stattfindet – Macht ist Politik.

    Wir wissen nicht was kommt.Mit Clinton wären die rechten im schleichenden Prozess weiter vorwärts gekommen.Wir wissen nicht was kommt – haben aber jetzt eine „Gefahr“ mit der wir rechnen können. Ausserdem bekäme Trump nicht alles durch – wenn doch kommt er in die Kiste oder Exil bestenfalls – wie Kennedy
    Wirklich schlechter stehen wir nicht da. Nur die Weltwirtschaft und die Probleme kommen jetzt eventuell eher .Das Finanzsystem kann wie es jetzt ist es nicht ohne Schäden weiterhin dauerhaft so bestehen.Auch in deutschland nicht.Wieviel – denn es werden wenn – nicht nur durch Trump Arbeitsplätze fallen , sondern – durch die Fortschreitenden Techniesierung( Roboter usw ) Was uns anbetrifft – weil alles zusammenhängt: Wieviel arbeitslos möchte Frau Merkel mit dem : nicht zurück und nicht vorwärts denn noch in 1 Euro und anderes umschichten.Von wegen ca Millionen arbeitslose: 10 millionen und mehr … Es bricht eine Zeit an.Durch Trump sind jetzt wenigstens alle Wach passen mehr auf und mssen Ihre Entscheidungen und nächsten Schritte überdenken. Mit Clinton wäre die Katastrophe mit dem Russen viel Wahrscheinlicher – da Sie kein Rückrad hat.Trump wird eher wie in den 80j -sofern er sich mit Putin verkracht – wie auch Putin – auf den neuen kalten Krieg setzen.

    Das Problem sehe ich eher vorgezogen und da wir gewarnt sind – mit grösseren Chancen es zu lösen .Als mit der schleichenden Gefahr der rechten und einer unehrlichen und nur scheinbar geeignetten Clinton.Was das mit Apple zutun hat?

    Sehr viel.Denkt mal nach – weiter und verschiedene Szenarien zuende.

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