In Las Vegas laden Fußgänger eine Straßenbeleuchtung auf

Las Vegas (Bild: YouTube-Screenshot by Übergizmo)

So sieht dezentrale Energieversorgung aus. Las Vegas testet eine Straßenbeleuchtung, die ihre Energie aus Photovoltaik-Panelen auf den Lampenschirmen sowie Sensoren im Straßenbelag bezieht. So soll selbst die Energie von Schritten genutzt werden - und natürlich auch Smartphones laden.

Um die weltweiten CO²-Emissionen derart drastisch zu senken, wie es im Pariser Abkommen von 2015 vorgesehen ist, müssen natürlich auch öffentliche Straßenbeleuchtungen mit erneuerbaren Energien, möglichst nah produziert, betrieben werden. Ein entsprechendes Konzept wird nun in der US-amerikanischen Stadt Las Vegas getestet. Dort beleuchten vier Lampen einen Platz, auf dessen Grundfläche Sensoren angebracht sind, die die kinetische Energie der Schritte in Strom umwandeln.

Wer den Platz überquert und somit nutzt, trägt also auch zu dessen nächtlicher Beleuchtung bei. Der erzeugte Strom wird schließlich für die dunklen Stunden zwischengespeichert. Selbiges geschieht auch mit der Energie, die die Photovoltaik-Panele auf den Lampen generieren. Doch nicht die ganze Energie fließt letztendlich in die LED-Beleuchtung.

WLAN und öffentliche Ladestation in Vegas

Mit dem Strom werden auch ein drahtloses Netzwerk und die Videoüberwachung betrieben sowie mehrere USB-Ladestationen für Smartphones bereitgestellt. Die kleinen Ablageflächen dienen dabei sogar als kabellose Ladestation für spezielle Mobilgeräte, die solche Standards unterstützen.

(Bild: YouTube-Screenshot by Übergizmo)

(Bild: YouTube-Screenshot by Übergizmo)

Petar Mirovic, CEO von EnGoPLANET, dem Hersteller der Straßenbeleuchtung, sagte: „saubere und kostenlose Energie ist überall. Städte müssen deshalb die smarte Infrastruktur von morgen bauen, die all diese Energie erntet. Dieses Projekt ist zwar klein, aber ein sehr wichtiger Schritt in diese Richtung.“

Tags :Via:Tyler Lee, Übergizmo.comBildquelle :YouTube-Screenshot

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