Adler greifen Drohnen von Gold Fields an

(Bild: Screenshot aus verlinktem Video)

Der südafrikanische Goldmienen-Betreiber Gold Fields hat Probleme mit seinen Drohnen. Die werden nämlich immer wieder von Adlern angegriffen. Weil das dem Unternehmen teuer zu stehen bekommt, musste es sich etwas einfallen lassen.

13 Drohnen für Einsteiger

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Der Air Hogs Helix X4 ist zwar kein Geschwindigkeitsass, doch durch ihre Styroporbeschaffenheit verschmerzt sie gerade Ungeübten Kollisionen jeglicher Art. Dank der einfachen Steuerung sollte das auch nicht allzu oft vorkommen, denn sie kompensiert kleinere Fehler katastrophenfrei. Geladen wird über die Fernbedienung, die unglaubliche acht AA-Batterien benötigt.

Es besteht kein Zweifel daran, dass Drohnen unseren Alttag in naher Zukunft wesentlich bestimmen werden werden. Die Einsatzfähigkeit der im Englischen genannten ‚unmanned aerical vehicles‘ (UAV) sind vielfältig. Doch während Wissenschaftler eifrig an der Optimierung der Drohenen-Technolgie feilen und die Industrie sich immer mehr Gedanken über deren Einsatzmöglichkeiten macht, gibt es eine Spezies, die alles andere als glücklich ist über die Existenz der seltsamen Flugkörper: Adler. Die betrachten die Drohnen nämlich als ihre Feinde und holen sie reihenweise vom Himmel.

Zu den Leidtragenden dieses seltsamen Krieges zwischen organischen und anorganischen Flugobjekten gehören unter anderem auch die Betreiber der Goldmine St. Ives im Südosten des im westlichen Australien gelegenen Kambalda, Gold Fields. Das südafrikanische Unternehmen nutzt die Drohnen-Technologie nicht nur, um eine 3D-Karte von dem riesigen Areal zu erstellen. Die UAVs eignen sich auch bestens für Wettervorhersagen, was den Mitarbeitern ihre Arbeit erleichtert.

(Screenshot: Übergizmo)

Alles schön und gut, wenn die Drohnen bloß nicht immer wieder von den hier heimischen Adlern attackiert würden. „Adler sind extrem territoriale Vögel“, sagt Landvermesser Rick Steven in einem Interview mit der Internetseite Mashable. „Wenn sie die UAVs am Himmel sehen, betrachten sie sie als ihre Feinde, die ihnen ihr Territorium streitig machen“.

Krieg Adler gegen Drohnen: teurer Kollateralschaden

Was sich für manche lustig anhören mag, ist für die Verantwortlichen ein teures Ärgernis. Eine Drohne kostet an die 10.000 Australische Dollar (knapp 7.000 Euro). Hinzu kommt der gleiche Preis für die Kameraausstattung. In den letzten Jahren musste Gold Fields ganze neun Drohnen abschreiben.

Bald kam Steven auf eine findige Idee, um die Adler auszutricksen. Er tarnte die schwarzen Drohnen, in dem er sie anmalte. Lange konnte er das Versteckspiel jedoch nicht aufrechterhalten. Auch Drohnen mit Regenbogen-Farben oder angemalten Flügeln wurden von den echten Adlern bald wieder angegriffen. Danach musste Stevens eine andere Maßnahme ergreifen. Er wartet einfach, bis die Vögel ihre Flugzeit beendet haben. Die fliegen nämlich am liebsten bei besonders heißem Wetter. Daher schickt Steven seine Drohnen-Adler möglichst früh am Morgen in den Himmel.

Tags :Quellen:Mashable
  1. Wie wäre es mit Elektroschocker an seinen Drohnen? (Ähnlich wie bei Taubenabwehr)
    Alternativ könnte ein kleiner Radarbewegungsmelder eine kleine Explosion auslösen, wenn sich Etwas, z.B. ein Adler der Drohne nähert.
    Auch eine Schrott- Patrone könnte elektrisch gezündete werden und den Raubvogel dauerhaft eliminieren.
    Und bei z.B. weniger als 5 Meter Flughöhe schaltet sich die Abwehr automatisch ab, damit der Pilot Nichts abbekommt.
    Aber jetzt werden wahrscheinlich sich die Tierschützer sich aufregen.

      1. PS: Die Mine produziert ca. 500.000 Unzen Gold pro Jahr. Alle verlustig gegangen Drohnen zusammen kosten nur 5% eines einzigen Reifens für die im Einsatz befindlichen Abraumtransporter.

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