DDoS-Angriff auf die EU-Kommission

(Bild: Shutterstock)

Hacker haben die Europäische Kommission in der letzten Woche mit einem Distributed-Denial-of-Service-Angriffs (DDoS) angegriffen, was zur Folge hatte, dass die Website unerreichbar war und Kommissionsmitarbeiter nicht ins Internet kamen.

Die IT-Abteilung der EU-Kommission teilte mit, dass die Attacke gegen 15 Uhr begann und eine Überlastung zur Folge hatte, die erst gegen Abend wieder behoben war.

Ein Sprecher erklärte gegenüber der Website Politico, dass es nicht zu einem Einbruch in die Systeme der EU-Kommission gekommen sei. „Der Angriff wurde bis jetzt erfolgreich gestoppt, ohne dass es zu Ausfällen gekommen ist, jedoch waren eine Zeit lang die Verbindungsgeschwindigkeiten betroffen.“

Unklar ist, ob der EU-Kommission bereits Erkenntnisse über mögliche Hintermänner vorliegen. Ein Hinweis könnte jedoch der Veranstaltungskalender der Kommission liefern. Am Donnerstag fand in Brüssel der EU-Ukraine-Gipfel statt. Ziel des Treffens war laut EU die Stärkung der Partnerschaft mit der Ukraine. Zudem sollten die „deutlichen Fortschritte“ der Reformprozesse in der Ukraine herausgestellt werden.

Sicherheitsexperten der EU-Kommission rechnen mit weiteren Angriffen in den kommenden Tagen. Darüber hinaus wurde das europäische Cyber Emergency Response Team (EU-CERT) hinzugezogen, das bei der Abwehr weiterer Attacken helfen soll.

Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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