PogoCam: Winzige Kamera sorgt für Probleme bei der Privatsphäre

PogoCam (Bild via SlashGear)

Im kommenden Januar findet die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas statt. Dort wird es unter anderem die PogoCam zu sehen geben. Bei diesem Gerät handelt es sich um eine winzige Kamera, die an jeder beliebigen Brille, auch einer Sonnerbrille, am Bügel angebracht werden kann. Anschließend kann man die Kamera dazu verwenden, Fotos und Videos aus der eigenen Sicht aufzunehmen.

Google Glass

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Google Glass

 

Die PogoCam misst 10,9 x 42,8 x 12,5 Pixel. Sie wird rund 10 Gramm wiegen. Der Akku der Kamera hält für rund eine halbe Stunde. Ein Display besitzt das Gerät nicht. Der Speicherplatz der PogoCam ist gerade groß genug für bis zu 100 Bilder mit einer Auflösung von 5 Megapixeln. Alternativ kann man entweder ein zweiminütiges Video in 720p (HD-Ready) oder zwölf zehn Sekunden lange Videos in der gleichen Auflösung aufnehmen. Zum Start der Aufnahme reicht ein Drücken auf den Knopf an der Außenseite der Kamera aus. Ton wird ebenfalls gespeichert. Anschließend kann man die Bilder und Videos via Bluetooth oder Kabel von der Kamera in die Smartphone-Companion-App synchronisieren.

Die PogoCam ist problematisch

Wie viel die PogoCam kosten wird ist noch nicht bekannt. Klar ist allerdings, dass eine versteckte Kamera, die jederzeit Bilder und Videos schießen kann, ohne dass es jemand bemerkt, ein großes Problem darstellt. Denn während sich viele wünschen, immer Fotos und Videos aufnehmen zu können, stellt dies für viele andere einfach nur einen gigantischen Albtraum dar. Das hatte die Google Glass vor rund zwei Jahren eindrucksvoll bewiesen, als es sogar vereinzelt Trageverbote, verbale und körperliche Angriffe gegen Glass-Träger gab.

Tags :Quellen:SlashGear

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