Camera Effects: Facebook nähert sich Snapchat an

Bild: Facebook

Facebook möchte seinen Nutzern einen kreativeren Umgang mit Bild- und Videoposts erleichtern. Der Social-Media-Dienst setzt dabei ganz auf seine neue Plattform Camera Effects – die neuen Filter-Funktionen erinnern stark an Snapchat.

Anders als Snap-Chat-Varianten sollen die neuen Facebook-Funktionen allerdings keine voreingestellten Filter beinhalten. Stattdessen soll die Facebook-Community in Zukunft selbst in der Lage sein, kreative Filter für Bilder und Videos zu erzeugen.

Anders als bei Snapchat sollen Nutzer selbst Filter entwickeln

Private Nutzer und Seiten sollen die Möglichkeit haben, individuelle Rahmen zu entwickeln, die nachdem Facebook sie bewilligt, zur Veröffentlichung bereit stehen. Auch andere Nutzer sollen nach der Veröffentlichung in der Lage sein, diese Rahmen und Filter für die Gestaltung ihrer Inhalte zu nutzen.

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Im Augenblick funktionieren Facebooks Kameraeffekte und Filter lediglich bei Bildern, die zuvor auf der Social-Media-Plattform geteilt wurden. Allerdings testet Facebook seine Filter-Funktionalität gerade mit einer In-Camera-App, die zum Zeitpunkt nur Nutzern in Irland zur Verfügung steht.

Nach Angaben des Unternehmens wolle man damit auf verändertes Nutzerverhalten reagieren. Für immer mehr Menschen gehört das Teilen von Bild- und Videoinhalten zum festen Social-Media-Alltag. Facebook will diesen Nutzern in Zukunft die Möglichkeit bieten, „sich auszudrücken“, so das Zuckerberg-Unternehmen in einem Statement.

Facebook-Nutzern in UK und Irland können die Funktionen der Camera Effects Platform ab sofort nutzen. User in anderen Ländern sollen bald schon die Möglichkeit erhalten, von der Plattform zu profitieren, so das Unternehmen.

Quellen:Wired

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