MacBook Pro treibt Käufer in die Arme von Microsoft

(Bild: Microsoft)

Das MacBook Pro kommt bei vielen Nutzern nicht gut an, meint Microsoft und behauptet, dass deshalb mehr Kunden Surface-Produkte kaufen. Ein Trade-In-Programm tut sein übriges.

Microsoft hat im November 2016 so viele Surface-Modelle verkauft wie nie zuvor. Das lag laut Brian Hall von Microsoft auch auf Trade-in-Programm für MacBooks. Das große Interesse an Surface sowie die „Enttäuschung über das neue MacBook Pro – vor allem unter Fachleuten – führt dazu, dass mehr Menschen als je zuvor von Macs zu Surface wechseln“, meint er in einem Blogeintrag.

Eine hohe Nachfrage nach Surface-Produkten gab es allerdings nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. „In Großbritannien hatten wir unsere beste Verkaufswoche und in Deutschland war der Surface Pen für mehr als zwölf Stunden auf Amazon das bestverkaufte PC-Zubehör.“

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Darüber hinaus kündigte er an, dass das Surface Book mit Performance Base ab sofort auch in Australien und Neuseeland erhältlich ist. Im ersten Quartal bringe Microsoft es in weiteren Ländern in den Handel, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und die Schweiz.

Auch das Konferenzsystem Surface Hub übertreffe die Erwartungen. In den ersten neun Monaten nach dem Verkaufsstart habe Microsoft das Surface Hub an mehr als 2000 Kunden in 24 Ländern ausgeliefert. „Die durchschnittliche Auftragsgröße liegt bei etwa 50 Einheiten. Wir haben aber auch Aufträge mit bis zu 1500 Einheiten von großen Automobilherstellern.“ Aufgrund des großen Interesses habe Microsoft die Produkte für das Surface Hub hochgefahren. Zudem sei das elektronische Whiteboard ab sofort weltweit bei Händlern verfügbar.

Ein Try-and-Buy-Programm soll die Nachfrage weiter ankurbeln. In den USA und Europa soll es noch im Lauf des Winters starten, in Asien zu einem späteren Zeitpunkt. „Wir werden es einigen ausgewählten Händlern ermöglichen, Kunden Surface Hubs für 30 Tage zur Verfügung zu stellen, bevor sie sich für einen größeren Auftrag entscheiden.“

Hall kündigte aber auch neue Funktionen für Surface Hub an. Die Stifteingabe ist nun für die Office-Anwendungen Word, Excel und PowerPoint verfügbar. Die Anwendungen lassen sich aber auch simultan per Touch und Stift bedienen. Zudem können Whiteboards nun auf OneDrive gespeichert und von dort jederzeit wieder abgerufen werden. Neu ist auch, dass Microsoft die Anwendungen PowerBI, OneDrive und Fotos auf allen Surface Hub vorinstalliert.

Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de
      1. Weil du keine Updates mehr bekommst, wenn du die Privacy Einstellungen so streng wie möglich festlegst. Hinzu kommt der Url- und Klickpfadtransfer an die Microsoft Server.

        1. Natürlich bekommt man noch Updates. habe bei mir alles an Telemetrie deaktiviert und Privacy auf Maximum. Lediglich die Updates sind noch aktiviert und die bekomme ich auch.

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