So sieht es aus wenn Mann vom Smartphone geschminkt wird

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Zahlreiche software-seitige Kamera-Features können Fotografieren mit dem Huawei Nova abwechslungsreich gestalten. Wir haben die neuen Makeup-Modi probiert und für euch in Bildern festgehalten.

Eigentlich hatte uns das Huawei Nova im mehrwöchigen Praxistest vor allem wegen der hervorragenden Akku-Performance und des edlen Gehäuses beeindruckt. Doch auch was die Kamera-Features angeht, hat Huawei beim Android-Smartphone mit 5-Zoll-FullHD-Display nicht gegeizt. Neben einer großen Filtervorauswahl, Nachbearbeitungsfunktionen, manuellen Kameraeinstellungen oder den Lichtmalerei-Modi gibt es im Nova auch Makeup-Modi.

Damit können die Lippen und Augen gemäß verschiedener Szenarien verschönbessert werden. Gleichzeitig lässt sich auch die Haut glätten, um mit wenigen Gesten den Schminkkoffer vergessen zu machen – zumindest in der Virtualität.

Nun zum Start der Rohling, d.h. mit folgendem Gesicht hat die Software gearbeitet.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Zunächst haben wir das Gesicht im „Verschönern“-Modus verändert. Wir stellen fest: die Haut wird geglättet und erhellt – ebenso die Lippen und der Bart. Auch Muttermale radiert die Software weg. Außerdem werden die Augen vergrößert.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Nun legten wir die verschiedenen Makeup-Modi an. Der erste heißt unsinnigerweise „Keine“ und verändert im Vergleich zum „Verschönern“ fast nichts. Nur die Haut bleibt geglättet.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

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Weiter geht´s mit „Nude“, einem sanften Makeup mit orange-rötlichen Lippen. Übrigens: das Makeup wird in Echtzeit auf das Gesicht gelegt und reagiert auf Bewegungen.

(Bild: Übergizmo)

Modus „Nude“. (Bild: Übergizmo)

Der nächste Modus: „Niedlich“. Pinke Lippen, auffällige Lider und blauer Lidschatten.

(Bild: Übergizmo)

Modus „Niedlich“. (Bild: Übergizmo)

Es folgt „Natürlich“, also eine zurückhaltendere Lippenfarbe sowie weniger ausgeprägte Lider mit schmalem Lidschatten.

(Bild: Übergizmo)

Modus „Natürlich“. (Bild: Übergizmo)

Im Modus „Süß“ wird der Lidschatten etwas grünlicher, die Lippen außerdem wieder stärker farblich betont.

(Bild: Übergizmo)

 Modus: „Süß“ (Bild: Übergizmo)

Pinken Lidschatten und pinke Lippen gibt´s im folgenden Modus „Pink“. Schade, dass sich die Veränderungen auf den einzelnen Bildern nur sehr dezent zeigen.

(Bild: Übergizmo)

Modus „Pink“. (Bild: Übergizmo)

Die deutlichste Veränderung schafft der Modus „Club“, wobei man aus männlicher Perspektive auch „Captain Jack Sparrow“ dazu sagen könnte. Übrigens: die künstlichen Lippen bzw. Lider waren fast immer deckungsgleich mit den tatsächlichen. An Bewegungen wurde sich in etwa einer Zehntel Sekunde angepasst. Zu den Ausnahmen kommen wir später.

(Bild: Übergizmo)

Modus „Club“. (Bild: Übergizmo)

Der vorletzte Modus: „Party“. Hier sollten die Lippen in einem verhältnismäßig kräftigem Magenta erscheinen, der Lidschatten dreifarbig sein und die Lider selbst spitz nach oben verlaufen. Viel zu sehen ist davon auf dem Bild leider nicht mehr.

(Bild: Übergizmo)

Modus „Party“. (Bild: Übergizmo)

Im Modus „Elegant“ erhalten die Lider eine klar strukturierte Besenform.

(Bild: Übergizmo)

Modus „Elegant“. (Bild: Übergizmo)

Kommen wir nun zu den Ausnahmen der Software-Funktionalität. Solange man sein ganzes Gesicht im Aufnahmebereich der Kamera hat, funktioniert das Echtzeit-Overlay des Makeup gut. Bewegt man seine Augen oder Lippen aber an den Rand des Bildrahmens, so verschwindet das Makeup bald. Ein wenig erproben lässt sich die außerdem Präzision etwa, indem man die Augen weit öffnet. Hier sehen wir, dass die Lider mit solchen Glupschern nicht mehr zurechtkommen.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Kneift man die Augen hingegen zusammen, bleibt zum Teil ein Spalt zwischen Lid und Auge.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Und neigt man den Kopf, verfehlt auch der virtuelle Lippenstift sein Ziel. Wer genau hinsieht, erkennt nun den Lippenabdruck auf dem Oberlippenbart.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Solange man aber keine Grimassen schneidet und eine normale Selfie-Position einnimmt, funktioniert das virtuelle Makeup gut. Etwas schade: während der Video-Funktion lässt sich die künstliche Schminke nicht verwenden.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Sind mehrere Gesichter im Bild, wird die Schminke übrigens allen Personen auf Augen und Mund sowie Haut gelegt – zumindest insofern sie nicht zum Teil verdeckt sind und von der Software unerkannt bleiben.

Insgesamt war der Makeup-Modus im Huawei Nova ein nettes Feature. Dennoch hätten wir uns gewünscht, dass die Veränderung auf den letztendlichen Bildern etwas mehr zum Ausdruck gebracht wird. Gerne dürfte Huawei unserer Einschätzung nach auch die Beauty-Schiene verlassen bzw. erweitern und etwas unterhaltsamere Makeup-Overlays wie „Clown“ etc. anbieten.

Zur Kamera des Huawei Nova

 Vorderseitig fotografiert das Huawei Nova mit maximal 8 Megapixel – an der Rückseite sind es übrigens bis zu 12 Megapixel. Autofokus und dezidierter Blitz fehlen der vorderseitigen Selfie-Cam im Vergleich zur Hauptkamera zwar, dafür lässt sich hier aber das Display als Blitz verwenden. Übrigens: die 8 Megapixel an der Front gelten nur für das antiquierte 4:3-Format. Wer Bilder in 16:9 schießen möchte, muss die Auflösung auf 6 Megapixel reduzieren.

Huawei Nova: Erfahrungsbericht im Video

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  1. Feminine Attribute werden hervorgehoben: große Augen und Mund und schmales Gesicht dazu. Haut mit digitalen MakeUp geglättet und Falten kaschiert. Für Männer müssten andere Attribute hervorgehoben werden!

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