Surface Hub: Ein überraschender Milliarden-Dollar-Erfolg

Das Surface Hub ist außerordentlich erfolgreich (Bild: Microsoft)

Für Microsoft hat sich völlig überraschend ein Milliarden-Markt aufgetan. Denn das Surface Hub ist viel erfolgreicher als es das Unternehmen aus Redmond selbst jemals vermutet hätte.

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Surface Hub

 

Die riesige Nachfrage nach dem Gerät für Konferenzräume führte nicht nur zu einer Verzögerung des Marktstarts sondern auch zu einer Teuerung der Produkte, da Microsoft seine Produktionsabläufe vollständig umbauen musste, um die große Nachfrage wenigstens einigermaßen Zeitnah erfüllen zu können. Trotzdem wird Microsoft das Surface Hub quasi aus der Hand gerissen.

Microsoft hatte eine begrenzte Anzahl an Kunden erwartet, die zwischen fünf und zwanzig Geräte bestellen würden. Nach knapp einem Jahr berichtet Microsoft, dass es mittlerweile 2.000 Kunden habe, die im Schnitt fünfzig Surface Hubs bestellten würden. Ein Kunde soll sogar für bis zu 1.500 Bestellungen verantwortlich sein.

Das Surface Hub steigert die Effizienz von Meetings enorm

Einer von Microsoft in Auftrag gegebenen Studie zufolge, spart das Surface Hub pro Meeting bis zu 23 Minuten ein. Denn es müssen keine Geräte eingerichtet werden. Dies wird bereits beim Setup des Surface Hub einmalig erledigt. Anschließend können Mitarbeiter über verschiedene Softwarelösungen Dokumente und andere Dinge direkt auf dem Surface Hub verfügbar machen. Außerdem würden die Teilnehmer eines Meetings dank des Surface Hubs viel aktiver mitmachen und sich weniger hinter den eigenen Notebooks und Smartphones verstecken. Insgesamt würde durch das Surface Hub die Effizienz von Meetings also enorm gesteigert.

Das Surface Hub gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: Einmal mit einem 55 Zoll großen Bildschirm, das ursprünglich rund 7.000 US-Dollar kosten sollte, aber nun für knapp 9.000 US-Dollar zu haben ist. Und einmal mit einer 84-Zoll-Bildschirmdiagonale. Letzteres kostet 21.999 US-Dollar und ist damit ebenfalls 2.000 US-Dollar teurer als ursprünglich veranschlagt.

Tags :Quellen:Ars Technica

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