So viel kostet der Todesstern

todesstern

Bereits 2012 erfuhren wir, was der Bau eines neuen Todesstern-Modells in etwa kosten würde. Doch, wie es eben immer so ist, der Teufel steckt erst später im Detail: Am Ende des Jahres flattert die Betriebskostenabrechnung ins Haus. Und die hätte es für die potentielle Nachfolge des Herrn Imperator in sich!

Ungefähr 852’000’000’000’000’000 US-Dollar kostet der Bau eines handelsüblichen Todessterns der Größe 1 mit 120 km Durchmesser, einem 377 km langen Äquator sowie genügend Platz für alle 2’068’937 Bewohnerinnen und Bewohner. Der Betrag entspricht ungefähr 13’000 Mal dem Bruttoinlandsprodukt aller Länder der Erde insgesamt. So ein Neubau-Todesstern ist also mitnichten ein Schnäppchen, allerdings im Vergleich zu den Betriebskosten erst der Anfang!

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Der britische Energieversorger ovo energy hat sich die Mühe gemacht, die zu erwartenden Nebenkosten des Todessterns aufzurechnen. Geholfen haben hierbei namhafte der Physiker Stephen Skolnick und der Mathematik-Professor Alexander Barnett. Die Berechnungen beziehen sich hier auf das erste Modell des Todessterns, der Stern der zweiten Generation würde mit seinen knapp 900 km Durchmesser jedes Budget sprengen. Alle Beträge waren im Original in Britischen Pfund angegeben, der Umrechnungskurs ist tagesaktuell.

Strom- und Wasserverbrauch bei über 500.000 Euro pro Tag

Strom, Gas, Wasser, Abfallgebühren. Dies sind nicht die einzigen Dinge, an die man bei der Betriebskostenabrechnung denken muss, aber wohl die wichtigsten Posten. Bei einer Einwohnerzahl von über zwei Millionen werden jede Menge Ressourcen verbraucht. Ovo energy rechnet hier mit 283’365.80 Euro pro Tag – rein an küchenbezogenen Kosten wie Strom und Gas. Die Kosten für die Lebensmittel sind hier nicht enthalten. Nicht weniger wird es beim Strom- und Wasserverbrauch in der Waschküche: Die Uniformen der Crew müssen stets nicht nur sauber, sondern rein bleiben. Eine Waschladung kostet 15 Pence, eine Wäschetrocknernutzung 33 Pence. Bei durchschnittlich fünf Uniformen pro Nase kommt ovo energy auf einen Gesamtbetrag von umgerechnet 222’134,68 Euro.

Energiesparlampen wären lohnenswert

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Energiekosten für die Beleuchtung. Im All ist es dunkel, also benötigt man relativ viele Lichtquellen. Bei 85 Etagen und 237 Zwischenebenen kommen einige Räume zusammen. Hier schätzt der Stromversorger etwa 191.547.745.149 Glühlampen, was bei durchschnittlicher Stromleistung bei 60W-Birnen tägliche Energiekosten von 49,35798 Milliarden Euro bedeutet. Eventuell wäre es ratsam, hier auf Energiesparlampen oder LED-Beleuchtung umzusteigen.
Bleiben die Abfallgebühren. Ausgehend vom Tarif West-Londons sind das 544’581,15 Euro pro Tag, denn täglich würden, ausgehend von 1,13 kg pro Person, etwa 2341,016 Tonnen Müll anfallen.

Todesstern-Laser extrem teuer im Unterhalt

Doch kommen wir zu den elementaren Funktionen des Todessterns. Natürlich kosten auch der Unterhalt des Lasers sowie das Wiederaufladen desselben viel Geld. Ein Abschuss des Lasers kostet etwa 7.4 Quadrilliarden Euro. Ein Grund für den hohen Betrag ist der Rückstoß des Todessterns, der durch den Abschuss erfolgen muss. Da man ihn in den Filmen jedoch nie rückwärts fliegen sieht, ist davon auszugehen, dass die Kraft manuell ausgeglichen wird. Damit aber nicht genug, schließlich muss das gute Stück ja auch wieder aufgeladen werden. Also ran an die Steckdose, denn der Ladeprozess dauert im Film rund 24 Stunden. Dazu wäre, ausgehend von der Kraft des Laserstrahls, rund 3 Millionen Mal die Kraft der Sonne nötig.

Der letzte Posten betrifft die Hypersprung-Funktion des Todessterns, denn der Koloss kann ja jederzeit an einen gewünschten Ort springen. Das braucht jede Menge Energie. Würde ovo energy diese liefern, kostete es die Möchtegern-Nachfolge des Imperators rund 104 Trilliarden Euro – wiederum pro Tag – um die enormen Kräfte aufbringen zu können.

Die Betriebskostenabrechnung für den Todesstern liegt insgesamt bei schlappen 6,2 Octillionen Pfund, was rund 7,5 Quadrilliaden Euro entspricht. Das sind etwa 30 Trillionen Mal so viel Geld, wie sich überhaupt auf der Erde in Umlauf befindet.

Alle Kalkulationen zum Nachlesen und Nachrechnen gibt es auf der Webseite von ovo energy zu sehen.

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Star Wars: Rogue One

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Star Wars: Rogue One
Screenshot: Lucasfilm

 

Tags :Quellen:ovo energyVia:crn
  1. Nur mal kurz exemplarisch: “ Im All ist es dunkel, also benötigt man relativ viele Lichtquellen. Bei 85 Etagen und 237 Zwischenebenen kommen einige Räume zusammen. Hier schätzt der Stromversorger etwa 191.547.745.149 Glühlampen, was bei durchschnittlicher Stromleistung bei 60W-Birnen tägliche Energiekosten von 49,35798 Milliarden Euro bedeutet. “

    Davon abgesehen, dass ich diesen „Artikel“ als kompletten nonsens erachte, ist es im All einerseits nicht so richtig dunkel, sonst käme ja auf der Erde auch kein Licht an…. sondern eben in geschlossenen Räumen ohne Lichtquelle. Dann würde man wohl noch LEDs statt veralteter Glühbirnen verwenden, und womöglich auch noch Photovoltaikanlagen zur Energiegewinnung nutzen… Und da das alles sowieso schon eine Hypothese ist, ist der Nachrichtengehalt und Erkenntnisgewinn dieses Textes gegen Null tendierend…

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