Amazon fliegt Lieferungen per Drohne aus

(Bild: Amazon)

Amazon hat in Großbritannien ein Päckchen per Drohne ausgeliefert. Die Prime Air-Bestellung enthielt eine Fire TV-Box und eine Tüte Popcorn.

Die Auslieferung per Drohne dauerte gerade einmal 13 Minuten. Der Kunde konnte danach sein Paket im Garten bergen.

Lieferdrohnen könnten Amazons wichtigster nächster Schritt werden, um schneller liefern zu können. Amazon mit, das Drohnen das Potenzial haben, die Art und Weise, wie wir einkaufen, grundlegend zu verändern. Walmart, UPS und Googles Mutter Alphabet testen ebenfalls Lieferdrohnen.

Aber bevor diese unbemannten Flugkörper wirklich massentauglich werden, müssen sie noch umfassende regulatorische und Sicherheitshürden bewältigen – wenn sie es überhaupt schaffen. In den USA hat die Federal Aviation Administration (FAA) bislang Lieferdrohnen bis auf Ausnahmen verboten, da sich diese Geräte im Sichtweite zum Piloten am Boden befinden müssen, um legal fliegen zu können.

Das UK-Programm, dass sich noch in einer Private Beta-Phase befindet, zielt darauf ab, ein Paket in 30 Minuten oder weniger nach Eingang der Bestellung beim Kunden abzuliefern. Kunden haben die Möglichkeit aus tausenden Artikeln, sieben Tage die Woche zu bestellen, vorausgesetzt die Lichtverhältnisse und das Wetter spielen mit.

Amazon hatte das Projekt im Juli in Großbritannien unterzeichnet und im Oktober mit zwei Kunden gestartet. Das Unternehmen plant jedoch, den Kreis zunächst auf Dutzende von Kunden zu erweitern, die einige Meilen vom Standort entfernt leben und hofft, das Projekt auf Hunderte auszudehnen. Zumindest während dieser Testphase müssen diese Kunden keine zusätzlichen Versandkosten zahlen. Das Unternehmen hat aber noch kein Wort darüber verloren, ob sich das ändert, wenn das Programm weiter wächst.

Die autonomen Drohnen sind in der Lage, Paket mit einem Gewicht von bis zu fünf Pfund, also umgerechnet 2,268 Kilo zu tragen und werden via GPS geleitet. Offensichtlich ist der Service aber nur für bestimmte Gegenstände verfügbar.

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Mit Material von Anja Schmoll-Trautmann, ZDNet.de

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