Facebook macht Ernst im Kampf gegen Fake News

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Faktencheck gegen Fake News: Facebook reagiert auf Forderungen gegen die Verbreitung von Falschmeldungen vorzugehen. Dabei setzt das Unternehmen nicht nur auf eigenes Know-How, sondern setzt auf Kooperationen mit unabhängigen Partnern.

Facebook hat bereits mit den Maßnahmen gegen die Verbreitung von Fake News begonnen. In den Wochen nach der US-Präsidentschaftswahl war die Diskussion um solche Beiträge besonders hochgekocht. Jetzt führt Facebook Tools ein, die es einfacher machen sollen, verdächtige Beiträge zu melden. Dafür arbeitet das Unternehmen von CEO Mark Zuckerberg mit unabhängigen Faktencheck-Unternehmen zusammen.

Facebook sucht sich Partner im Kampf gegen Fake News

Bild: Facebook

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Beim Teilen von verdächtigen News wird Nutzern in Zukunft die Meldung „Unabhängige Faktenchecker zweifeln an der Richtigkeit dieses Artikels“ angezeigt. Für seine Faktenrecherche arbeitet Facebook hierfür unter anderem mit den Unternehmen ABC News, Politifact und FactCheck.org zusammen.

Alle Unternehmen des Recherchebundes sind Mitglieder des Poynter International Fact Checking Networks, das sich auf gemeinsame Prinzipien und Standards geeinigt hat. Ins Visier der Fakten-Prüfer sollen unter anderem Artikel genommen werden, die zahlreiche negative Kommentare und Fake-News-Vorwürfe erhalten sowie Beiträge, die von Nutzern nach dem Teilen schnell wieder entfernt werden.

Facebook will derartige Inhalte in Zukunft als fragwürdig markieren und gleichzeitig auf einen Artikel der Faktenprüfer zum selben Beitrag verweisen. Auch im News-Feed wird es Banner geben, die im Verdachtsfall darauf hinweisen, dass „Faktenprüfer den Beitrag für fragwürdig halten“. Einschlägige Fake-News-Portale sollen darüber hinaus bestraft werden, indem ihre Beiträge weiter unten im News-Feed-Ranking angezeigt werden.

Bild: Facebook

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Keine finanziellen Anreize mehr für die Verbreitung von Fake News

Zudem soll es Nutzern erleichtert werden Fake News zu melden. Bestehende Meldefunktionen sollen dazu gestärkt werden. Außerdem sollen finanzielle Anreize zur Verbreitung von Falschnachrichten eingedämmt werden. Facebook will hierbei etwa gegen Seiten mit irreführenden Domains wie buzzfeedfeed.com oder abcnewscom.co vorgehen. Wie genau diese Maßnahmen allerdings aussehen sollen, erklärte Facebook bisher nicht.

Auch Artikel renommierter Medienhäuser weisen mitunter Fehler in ihren Recherchen auf, darauf wies Mark Zuckerberg im Zusammenhang mit dem Vorgehen seines Unternehmens hin. Ziel im Kampf gegen Fake-News-Verbreitung seien aber insbesondere Artikel vom Format: „Hillary Clinton ist ein Echsenmensch“.

Tags :Quellen:The Verge
  1. Facebook sollte lieber etwas gegen Fake Hass Kommentare tun. Also echte hast Kommentare von berechtigter Kritik unterscheiden können.

  2. Aber was ist mit den Lügen und Falschmeldungen bzw. Halbwahrheiten der Mainstream Lügenmedien?
    Die manipulieren täglich das Volk durch Verbreitung von Falschmeldungen, Teilwahrheiten, usw.!
    Meistens Anti- Russland und Pro- USA.
    Man sollte den beabsichtigten Gesetz zuerst gegen diese Lügner anwenden!

    1. Jupp… alles Lügen außer meine Wahrheit… bzw. das was ich als Wahrheit sehe. Ganz klar… kann ja nur eine Wahrheit geben… und die kann unmöglich in der “Mainstream Presse” stehen… weil… ist ja Mainstream… glaubt ja jeder das Zeug.
      Ich glaube nur was ich in meinem Kaffeesatz gelesen habe bzw. die unglaubwürdigste kleinste Quelle die genau das sagt was ich hören möchte… alles andere ist Mainstream-lügen-Sozi-Grüner-Einheitsbrei. Hauptsache ich alleine kenne die Wahrheit… oder? Pfff Mainstream… ich bin so besonders das die Wahrheit mich mal kann…

  3. Tja, es hat ja nix mit Fakenews zutun, denn es ist eine Zensur, nix weiter.
    Ob der Zuckerberg sich mit seinem beugen doch ein Eigentor geschossen hat?
    FB wird genau so wie ICQ enden…..

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