„No More Ransom“ bietet Hilfe bei Ransomware an

No More Ransom will helfen (Bild: No More Ransom / pixeldima via MockDrop)

Ransomware verbreitet sich zunehmend. Mehrere Hardware-Hersteller und Sicherheitsunternehmen haben sich deshalb zusammengetan und die Plattform „No More Ransom“ gegründet. Diese Plattform soll als Anlaufstelle für Betroffene dienen, die sich Ransomware eingefangen haben.

Zu den Gründungsmitgliedern von „No More Ransom“ gehören unter anderem Kaspersky und Intel. Mittlerweile haben sich der Plattform aber auch weitere Unternehmen wie Bitdefender, Emsisoft, Check Point und Trend Micro angeschlossen. Damit gehören „No More Ransom“ 30 Unternehmen an, die der Plattform insgesamt 32 verschiedene Werkzeuge zur Bekämpfung von Ransomware zur Verfügung stellen.

Ransomware fordert Lösegeld von den Betroffenen

Bei Ransomware handelt es sich um eine ganz spezifische Art von Schad-Software. Diese versucht sich auf einem Rechner zu installieren und dort Dateien, Partitionen oder Festplatten zu verschlüsseln. Der Nutzer hat anschließend keinen Zugriff auf die verschlüsselten Daten mehr. Die Ransomware versucht dann den Nutzer zu erpressen. Denn den Schlüssel für seine verschlüsselten Dokumente erhält er nur, wenn er an die Erpresser ein Lösegeld zahlt. Dies erfolgt meist via Bitcoin, da Transaktionen mit dieser Währung kaum oder gar nicht zurückverfolgt werden kann. Da viele nicht wissen wie dies funktioniert, liegt Ransomware meist eine Anleitung bei.

Ransomware auszuhebeln ist schwierig, da es sich dabei meist um sein sichereres Verschlüsselungssystem handelt. Allerdings kann man den Schaden deutlich begrenzen, indem man regelmäßig ein Backup seiner Daten anfertigt. Diese sollten auf einem Medium gespeichert werden, das nicht ständig mit dem eigenen Rechner verbunden ist. Verschlüsselt nun Ransomware einen Teil der Festplatte des Computers, kann man diesen einfach neu aufsetzen und das Backup wieder auf den Rechner kopieren. Auf diese Weise vermeidet man eine gewisse Erpressbarkeit.

Tags :Quellen:No More Ransom

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