Tesla-Chef Elon Musk will Verkehr in Tunnel verlegen

Tesla-Gründer Elon Musk (Bild: Emily Shanklin/ SpaceX / Public Domain)

Elon Musk hat seine neue Geschäftsidee angekündigt. Der Tesla- und SpaceX-Chef will unseren Straßenverkehr entlasten und eine Art Tunnelsystem entwickeln. Dafür will er eine spezielle Bohrmaschine bauen.

Ob das eine revolutionäre oder abstruse Idee ist, sei an dieser Stelle dahingestellt. Die Eingebung hatte Musk, so scheint es jedenfalls nach einer Reihe von Posts, die er auf der Internet-Plattform Twitter veröffentlichte, mitten im überlasteten Verkehr in Los Angeles. „Der Verkehr macht mich noch wahnsinnig“, schreibt der 45-Jährige gestern. Im nächsten Satz fügt er hinzu, wie er das Problem lösen will. „Ich werde eine Tunnel-Bohrmaschine bauen und einfach anfangen zu bohren.“

Und einen Namen für das neu zu entstehende Unternehmen hat der erfindungsreiche Geschäftsmann auch schon. Es soll ganz einfach nach dem benannt werden, was es tut: „The Boring Company“, also: das Bohrunternehmen. Offenbar hatte Musk selbst bis zum letzten Eintrag den Eindruck, dass das alles nach nach einem großen Scherz klingt. Daher fügte er in ernstem Tonfall hinzu: „Ich werde es wirklich tun.“

Musk bewegt sich auf, über und unter der Erde

Ernst hin oder Spinnerei her. Sollte Musk wirklich das Problem anpacken, dann wäre das Tunnelsystem die dritte Art, mit welcher der Visionär an das Thema Transport herangeht. Mit Tesla arbeitet er an einem emissionsfreien, autonomen Fahrsystem auf der Erde. Mit dem Raumfahrtunternehmen SpaceX will er den Weltraum über der Erde erobern; mit der „Boring Company“ zieht es ihn unter die Erde.

(Bild: Elon Musk, SpaceX)

Das Hochgeschwindigkeits-Transportsystem Hyperloop

Gänzlich neu ist die Tunnel-Idee indes nicht. Vor drei Jahren hatte Musk das so genannte Hypeloop-Projekt ausgerugen. Dabei handelt es sich um ein Hochgeschwindigkeits-Transportsystem, bei dem die Passagiere in Transportkapseln durch eine Röhre mit einer Geschwindigkeit von mehr als 1.200 Kilometer die Stunde befördert werden sollen.

Mittlerweile ist aus der Idee mit Hyperloop One ein Unternehmen mit Sitz in Los Angeles entstanden. Musk ist nur Pate des Konzerns, an dem mehrere Unternehmen beteiligt sind, darunter auch die Deutsche-Bahn-Tochtergesellschaft DB Engineering & Consulting. Geleitet wird das Unternehmen von CEO Rob Lloyd.

Tags :Quellen:TwitterVia:Mashable

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