Vine Camera: Video-Dienst Vine bleibt als abgespeckte Kamera-App bestehen

Vine lebt als Vine Camera weiter (Bild: Vine/Twitter)

Die Video-App Vine lebt weiter - wenn auch in sehr abgespeckter Form. Unter dem Namen Vine Camera soll sie Usern ab Januar 2017 ermöglichen, 6-Sekunden-Videos auf Twitter zu teilen. Die eigenständigen Social-Media-Features der App fallen weg. Das haben die Vine- und Twitter-Teams kürzlich in einem Blogbeitrag bekannt gegeben.

Ende Oktober kündigte Twitter an, seine im Herbst 2012 einverleibte Video-App Vine einzustellen. Der Aufschrei in der Vine-Community war groß, weshalb sich Twitter wohl dazu entschlossen hat, die App doch fortzuführen. Den Funktionsumfang von Vine hat der Kurznachrichtendienst jedoch drastisch gekürzt: Aus der Social-Video-Plattform wird ab Januar eine reine Kamera-App.

Mit Vine Camera lassen sich wie gewohnt sechs Sekunden lange Videos aufzeichnen, die in Dauerschleife abgespielt werden. Nutzer haben die Möglichkeit, ihre Kurzfilme auf ihrem Gerät zu speichern oder via Twitter zu teilen. Ein Upload ins Web-Portal Vine.co funktioniert dann nicht mehr. Wer seinem Vine-Netzwerk weiterhin folgen möchte, kann dies über eine bald verfügbare „Follow on Twitter“-Benachrichtigung veranlassen.

Das Portal Vine.co bleibt darüber hinaus als Videoarchiv bestehen. Bereits hochgeladene Videos können ab sofort heruntergeladen werden, entweder direkt von der Website oder über die entsprechende App.

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Tags :Quellen:VineVia:EngadgetBildquelle :Vine auf Twitter

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