Dyson Big Ball – Der Power-Bolide im Test

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Der Dyson Big Ball tritt die Nachfolge des Dyson DC52 Staubsaugers an. Wir hatten nun die Gelegenheit, den Dyson Big Ball Musclehead zu testen.

Dyson Cinetic Big Ball

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 PRO

 CON

 Irre Saugkraft(Bild: Übergizmo)(Bild: Übergizmo)  (Bild: Übergizmo)Teuer
 Hervorragend zu entleeren und reinigen(Bild: Übergizmo)  Laut(Bild: Übergizmo)
 (Bild: Übergizmo)Gute Usability    Wenig Zubehör (Musclehead-Version)(Bild: Übergizmo)

Sobald man den Dyson Big Ball Musclehead (hier gehts zum Produkt auf der Herstellerseite) mit all seinem Zubehör ausgepackt hat, denkt man unwillkürlich: „Welcher Tetris-Großmeister hat nur all diese Teile in den kleinen Karton gepuzzelt?“ Denn die Verpackung ist gefühlt sogar etwas kompakter als beim Dyson DC52.

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Zum Lieferumfang gehört neben dem Dyson Big Ball mit Schlauch und Saugstange außerdem die Musclehead Bodendüse, eine Treppen- und Kombidüse sowie eine Polsterdüse. Wer mehr Düsen will muss zu einem teureren Modell greifen. 

Dyson Big Ball als Stehaufmännchen

Wie der Dyson Big Ball zu seinem Nahmen gekommen ist, ist offensichtlich. Sein Korpus mit Motoreinheit und Schmutzfangzylinder kommt in der Form eines Medizinballs. Das hat den Vorteil, dass sich der Big Ball stets automatisch wieder aufrichtet, sollte er mal unglücklich gegen ein Tischbein stoßen und umfallen.

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Der beutellose Schmutzbehälter lässt sich von der Motoreinheit lösen. Zum Entleeren zieht man einen roten Griff nach oben. Dadurch wird der Staub erst von den Innenwänden abgestreift, dann öffnet sich nach unten eine Klappe.

Das hilft vor allem, wenn sich im Schmutz viele Haare befinden, die sonst manchmal unappetitlich mit der Hand oder einem Spachtel herausgekratzt werden mussten. Auch soll der Behälter gegenüber seinem Vorgänger DC52 etwas mehr Schmutz fassen. Trotzdem hätte er für unser Empfinden gerne noch etwas größer ausfallen können.

Das erste Zusammenstecken geht auch ohne Anleitung selbsterklärend von der Hand. Die Steckverbindungen wurden überarbeitet und fühlen sich hervorragend an. Allerdings hat man es bei Dyson Big Ball mit einem wahren Plastikbomber zu tun. Beim Vorgänger war das Saugrohr zum Beispiel noch aus Metall, hier setzt Dyson fast ausschließlich auf Polycarbonat. Das hat sowohl vor, als auch Nachteile. So ist wertiges Polycarbonat sowohl leichter, besser zu verarbeiten, als auch ähnlich stabil wie Metall. Allerdings sinkt die gefühlte Wertigkeit gegenüber Metallelementen.

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Nimmt man den Dyson Big Ball dann in Betrieb, ist man erst einmal erstaunt, wie laut er doch ist. Dafür bringt er eine Saugkraft auf dem Boden, die viele Konkurrenten alt aussehen lässt. Jedoch lässt sich diese nicht am Handgriff oder an der Motoreinheit regulieren, was dazu führt, dass sich dünne und lose auf dem Boden liegende Teppiche darin verfangen und erst nach dem Ausschalten wieder lösen lassen.

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Dieses Problem tritt ganz besonders bei der Musclehead Bodendüse auf, die sich dank seiner umschließenden Gummilippe geradezu am Boden festsaugt. Das ist natürlich beabsichtigt, denn nur so kann er seine volle Saugkraft auf den Boden bringen.

Sehr cool: Diese Düse passt sich dank cleverer Mechanik automatisch an der Höhe des Bodenbelages an. Damit bietet sie sich ganz besonders für schwere, hochflorige Teppichböden an und reinigt diese, wie kaum ein anderer.

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Die zwei anderen Düsen gehören da schon eher zur Standardkost und lösen wenig Begeisterung aus. Der Dyson Big Ball Musclehead kostet auf dyson.de 479 Euro und bildet damit das Einstiegsmodell der Big-Ball-Serie. Im Grunde unterscheiden sich alle Modelle aber nur in der Ausstattung. Wer also hauptsächlich mit der Musclehead Düse saugt kommt mit dem Dyson Big Ball Musclehead gut zurecht.

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Für „nur“ 40 Euro mehr bekommt ihr allerdings schon den Dyson Big Ball Absolute, das Premium-Modell der Serie. Hier findet sich neben der Musclehead-Düse außerdem eine Turbinendüse mit Carbonfasern, eine Treppen- und Kombidüse, eine Flexi-Fugendüse, eine Polsterdüse, eine flexible Parkettdüse und die Tangle-free Mini Turbinendüse. Das ist ordentlich viel mehr!

Aber auch 479 Euro sind für einen Staubsauger schon sehr viel Geld. Allerdings bindet der Dyson Big Ball viele technische Neuerungen, die so in Konkurrentzprodukten kaum zu finden sind. Trotzdem findet man sicher auch für dem halben Preis Staubsauger mit guter Leistung und durchdachter Ergonomie. Aber ob man sich in den auch verlieben kann wie in einen Dyson Big Ball, steht auf einem anderen Blatt.

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