„Rogue One: A Star Wars Story“ sollte völlig anderes Ende haben

Rogue One (Bild: Star Wars)

Vorsicht Spoiler: Wer den aktuellen Star-Wars-Film „Rogue One: A Star Wars Story“ noch nicht gesehen hat, darf diesen Artikel nicht lesen. Er wird Details vom Ende des Filmes, der seit dem vergangenen Donnerstag im Kino läuft, verraten.

Das ursprünglich geplante Ende hätte nicht funktioniert

Der aktuelle Star-Wars-Film, „Rogue One: A Star Wars Story“, sollte ursprünglich ein anderes Ende haben. Der Regisseur Gareth Edwards ging nämlich davon aus, dass Disney ganz bestimmte Vorstellungen hätte. Schließlich ist das Unternehmen eher für familienfreundliche Filme bekannt. Edwards und sein Team fertigten deshalb ein Script an, das ein positives Ende hatte.

Schnell wurde allerdings klar, dass der Film mit diesem Ende nicht funktionieren würde. Das Produktionsteam und die Drehbuchautoren kamen zu dem Schluss, dass alle Hauptcharaktere sterben müssten. Als sie diese Änderung an Lucasfilm und Disney herantrugen, erhielt Edwards überraschend keinen Widerspruch. Ganz im Gegenteil. Ein solches Ende würde Sinn machen, da keiner der Hauptcharaktere in „Star Wars: Episode IV: Eine neue Hoffnung“ auftaucht. Das wäre unerklärlich, da sie einen großen Teil für die Hintergrundgeschichte dieses Films beitragen würden. Würden Lyn Erso und Co. überleben, müssten sie eigentlich auch im allerersten Star-Wars-Film einen Auftritt haben.

Edwards zweifelte eigenen Angaben zufolge bis zuletzt daran, dass Disney mit diesem Ende zufrieden sei. Eigenen Angaben zufolge erwartete er jederzeit, dass ein Disney-Mitarbeiter bei ihm im Büro vorbeischauen würde und eine Extra-Szene vorschlagen würde, die noch gefilmt werden muss. Diese Szene hätte zeigen können, dass zumindest die beiden Hauptfiguren die letzte Schlacht überleben würden. Zum Glück konnte Edwards aber dann doch die „dunkelste aller Zeitlinien“ umsetzen.

Tags :Quellen:The Verge

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