Wer in South Carolina online Pornos sehen will, muss das vor dem Kauf eines Computers entscheiden

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Der Zugang zu Pornos im Internet soll in South Carolina erschwert werden. Dazu müssen neue Geräte mit einem Filter versehen sein. Gegen Aufpreis geht´s auch ohne.

Seit 40 Jahren hat in South Carolina kein demokratischer US-Präsidentschaftskandidat mehr die Mehrheit bei einer Wahl geholt. Entsprechend konservativ fällt auch diese politische Entscheidung aus. Nun beschloss man in South Carolina, dass Computer, Smartphones oder Tablets in dem Bundesstaat nicht mehr ohne Online-Porno-Filter verkauft werden dürfen.

Geräte, die mit diesem Filter ausgestattet sind, können also keine pornografischen Inhalte im Internet mehr öffnen. Wer aber dennoch ein neues Endgerät kauft und sich das pornografische Angebot nicht entgehen lassen möchte, kann dafür beim Kauf 20 Dollar zusätzlich bezahlen. Dann wandert das Gerät ohne Filter über die Ladentheke.

Noch keine technischen Details zur Porno-Sperre in South Carolina

Bislang ist unklar, ob der Filter schon ab Werk in die Geräte eingebaut sein soll, oder erst im Laden von den Verkäufer*innen installiert wird, wenn keine Gebühr zur Aufhebung des Porno-Filtes entrichtet wird. Die Unterstützer des Gesetztes blieben diesbezüglich Antworten schuldig.

Darüber hinaus steht noch die Frage im Raum, ob das Vorhaben mit dem ersten Zusatzartikel zur Verfassung der USA konform geht. In dem Grundrechtekatalog sind unter anderem Meinungs- und Pressefreiheit verankert, die laut Oberstem Gerichtshof aufgrund des 14. Zusatzartikels auch für die einzelnen Bundesstaaten gelten.

Lies auch: Russische Zensurbehörde sperrt Online-Pornoseiten

Das Gesetz trägt den Namen “Human Trafficking Prevention Act”, zu deutsch: Gesetz zur Vorbeugung von Menschenhandel. Das scheint im Zusammenhang mit der Porno-Sperre zunächst verwirrend, ergibt aber dann Sinn, wenn man weiß, dass die 20 Dollar Gebühr zur Aufhebung des Porno-Filters in Maßnahmen gegen Menschenhandel gesteckt werden sollen.

Vor der Weihnachtspause wurde das Gesetz ausgefeilt. Aufgenommen soll es dann im Januar werden, wenn sich die Gesetzgebenden in South Carolina nach der Pause wieder versammeln. Dann werden vermutlich auch einige offene Fragen geklärt. Was meint ihr, schützt ein solcher Filter Kinder und Jugendliche? Oder ist diese Teil-Zensur sowieso nicht technisch möglich und für Erwachsene, auch ohne die Gebühr zu bezahlen, überwindbar?

Tags :Via:Adnan Farooqui, Übergizmo.comBildquelle :Shutterstock
  1. Ach unsere amerikanischen Freunde…

    Gewalt, Waffen und Mord ist kein Problem… aber die natürlichste aller Sachen muss verbannt werden. Ich hoffe die Amis sterben nicht über kurz oder lang aus weil keiner mehr weiß wie kopulieren überhaupt noch geht…

      1. Ab ca. 2,3 Kinder pro Frau wächst die Bevölkerung.
        Fazit:
        Viel zu viele Kinder und Menschen.
        Viel mehr Menschen als Jobs und Ressourcen!
        Mehr unaufhaltsame Automatisierung = Mehr ohne Job…
        Folge: mehr Mangel, Armut, Völkerwanderungen, Kriege um Ressourcen.
        Was sollten wie daraus lernen???

  2. Solche Sperre dürfte zeitnahe ausgehebelt werden. Ähnlich wie SIM- Lock bei Handys. Und was wenn die Texaner neuen Computer in Asien / Ausland bestellen? Dabei sollte man auch bedenken dass es in Texas harte Justiz und Strafen (inklusive Todesstrafe) gibt. Den traue ich sogar bei Zuwiderhandlung eine Zwangsamputation eines einschlägigen Körperteils zu.

  3. Das ist ja finsteres Mittelalter! Eine rein populistische Maßnahme, die mit Leichtigkeit ausgehebelt werden kann. Wenn’s den Politikern Spaß macht….., kann man da nur sagen.

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