Die 10 beliebtesten Passwörter in Deutschland – sicher ist keines

neo-urban-1808082_1280 (Bild: CC0)

Das Hasso-Plattner-Institut hat unzählige Datensätze ausgewertet. Dabei hat die Einrichtung verstärkt darauf geachtet, welche Passwörter auf Webseiten mit der Top Level Domain .de verwendet werden. Daraus hat das Institut eine Top 10 Liste mit den beliebtesten Passwörtern der Deutschen zusammengestellt.

Das Ergebnis ist ernüchternd. Alle Passwörter in den deutschen Top 10 sind unsicher und sehr leicht zu knacken. Solltet ihr eines dieser Passwörter verwenden, gilt es dieses sofort zu ändern. Selbst wenn euer Passwort nicht in dieser Liste auftaucht, aber nach einem ähnlichen Muster angefertigt ist, sollte es so schnell wie möglich geändert werden. Denn Hacker und Hacker-Werkzeuge probieren Passwörter, die wie die Passwörter in den deutschen Top 10 konzipiert sind, als erstes durch.

Die deutsche Passwort-Top-10-Liste:

  1. hallo
  2. passwort
  3. hallo123
  4. schalke04
  5. passwort1
  6. qwertz
  7. arschloch
  8. schatz
  9. hallo1
  10. ficken

Das weltweit am meisten verwendete Passwort ist nicht in der Liste, folgt aber genau dem gleichen Muster wie „qwertz“ auf Platz 6. Denn es lautet „123455“.

Ein sicheres Passwort muss nur einige wenige Bedingungen erfüllen

Dabei ist die Erstellung eines sicheren Passwortes nicht sehr schwierig. Man muss nur folgende Bedingungen beachten: Es sollte aus zwölf Zeichen oder mehr bestehen. Es sollte eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein und die Groß- und Kleinschreibung berücksichtigen. Und das Passwort sollte keinem Wort ähneln, dass man im Wörterbuch findet. Da man sich das Passwort auch merken können soll, sollte das Passwort am besten ein kurzer Satz sein. Ein Beispiel für ein gutes Passwort ist „bLeiB-drauß3n8!“. Es enthält Zahlen, Satzteichen, Groß- und Kleinbuchstaben und ist einigermaßen leicht zu merken.

Tags :Quellen:Hasso-Plattner-Institut
  1. Wie genau stellt man das fest, wenn man davon ausgeht, dass die Passwörter als Hash in den Datenbanken gespeichert werden?
    Zumal viele Webseiten solche Passwörter gar nicht erst zulassen?

  2. „Ein sicheres Passwort“

    Meistens hat man es selbst mit einem sicheren Passwort nicht in der Hand ob das Konto gehackt wird oder nicht, weil kaum noch jemand eine Bruteforce Attack benutzt sondern entweder die Datenbank hackt, wo man nur hoffen kann dass der Anbieter sie gehasht sichert, oder über Social Engeniering, Phishing oder einen Keylogger an das Passwort kommt.

  3. Was für ein schwachsinniges Beispiel für ein sicheres Passwort. Erstens ist das nicht leicht zu merken und zweitens hat der Autor das Prinzip nicht verstanden…

    Man sollte sich einen kurzen Satz ausdenken und dann die Anfangsbuchstaben samt Interpunktion als Passwort verwenden… ggf. noch ein Sonderzeichen einbauen. Einen Satz kann man sich merken…

    Beispiel: Das ist mal wirklich mein 1. sicheres Passwort @ Übergizmo
    => Dimwm1.sP@Ü

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