Apple reagiert auf schlechte Testergebnisse von Consumer Reports

MacBook Pro (Bild: Apple)

Apple bezieht Stellung auf das negative Urteil der Verbraucherschutzbehörde Consumer Reports, welche die neuen MacBooks Pro des Herstellers wegen mangelhafter Akkus nicht empfiehlt. Man wolle mit der Organisation bei der Analyse zusammenarbeiten, teilte Apple nun mit.

MacBook Pro 2016

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MacBook Pro 2016

Es war ein niederschmetterndes Urteil, das Apple just von der Verbraucherschutzbehörde Consumer Reports erhielt. Die US-amerikanische Ausgabe von Stiftung Warentest hatte bei einem Test einige MacBook-Pro-Varianten des Herstellers aus Cupertino nicht zum Kauf empfohlen. Der Grund: erhebliche Schwankungen bei der Akkuleistung. Wir haben darüber berichtet.

Von Apple gab es zunächst keine Stellungnahme zu dem Urteil, nun hat sich der Konzern diesbezüglich zu Wort gemeldet. Mit einem Post auf der Internet-Plattform Twitter hat sich Phil Schiller, Marketingchef bei Apple, Heiligabend an die Kunden gewandt und diesen versichert, dass man mit der Verbraucherschutzorganisation eng zusammenarbeiten werde.

“Wir arbeiten mit CR zusammen, um ihre Batterie-Tests zu verstehen”, schreibt Schiller. Offenbar würden die Ergebnisse von Consumer Reports mit den Testergebnissen und den Daten von Apple nicht übereinstimmen, fügte der Marketing-Chef hinzu.

Apple MacBook Pro mit der neuen Touch Bar (Bild: Apple)

Apple MacBook Pro mit der neuen Touch Bar (Bild: Apple)

Consumer Report hatte zuletzt drei Notebooks von Apples neuer MacBook-Pro-Reihe unter die Lupe genommen, darunter zwei 13-Zoll-Macbooks Pro mit und ohne Touchbar sowie das 15 Zoll große Gerät mit Touch Bar. Zwar kamen einige Eigenschaften der Geräte gut weg. Etwa hoben die Verbraucherschützer das Display, die Performance und die Verarbeitung hervor. Allerdings erzielten die MacBooks ein ernüchterndes Ergebnis, was die Leistung der Akkus angeht. Sie würden zum Teil erheblich von den angegebenen zehn Stunden Betriebszeit abweichen.

Wird Apple das Problem mit einem Update lösen?

Demnach erzielte ein und dasselbe Gerät bei vergleichbaren Rahmenbedigungen unterschiedliche Ergebnisse. So hielt der Akku des 13-Zoll-Macbooks Pro mit Touch Bar beim ersten Test rund 16 Stunden durch, beim nächsten Mal betrug die Laufzeit aber nur etwa zwölf Stunden, beim dritten Test kam der Energieträger nicht über vier 4 Stunden hinaus. Für die Verbraucherschutzbehörde war daher klar: Die MacBooks Pro sind für einen Kauf nicht zu empfehlen.

Allerdings ist das Urteil nicht endgültig. Die Organisation wäre bereit, dieses zu revidieren, sollte Apple mit einem Update das Problem lösen. Man habe dem Konzern zu diesem Zweck die Analysedaten zukommen lassen, hieß es seitens Consumer Reports.

 

Tags :Quellen:TwitterVia:Mashable
  1. “Verbraucherschutzbehörde Consumer Reports”

    “…behörde” suggeriert dem Leser möglicherweise, dass es sich um eine offizielle, staatliche Organisiation handelt, dem ist nicht so!!!!

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