SpaceX: Erneuter Raketenstart noch in dieser Woche

SpaceX Rakete (Bild: SpaceX)

Das Weltraumunternehmen SpaceX plant am 8. Januar einen Satelliten ins All zu schicken. Der Start erfolgt nur vier Monate nach der Explosion einer Falcon-9-Rakete. Laut SpaceX sind die Untersuchungen zu dem Vorfall abgeschlossen, die Gründe aufgeklärt.

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Bei der Explosion der Falcon-9-Rakete war am 1. September 2016 während eines routinemäßigen Maschinentests auch der $200 Millionen teure Kommunikationssatellit Amos-6 zerstört worden. Der Vorfall hatte sich zwei Tage vor dem geplanten Start der Falcon-9 ereignet. Nach Angaben des Unternehmens leitete SpaceX darauf ein Prüfverfahren des Vorfalls ein. Die Ergebnisse liegen nun vor.

SpaceX legt Untersuchungsergebnisse der Raketenexplosion vor

Die offiziellen Untersuchungen führte das Unternehmen gemeinsam mit der NASA, der US-Air Force und der US-Luftfahrtbehörde FAA durch. Laut dem offiziellen Bericht kam es bei dem Test zu einer Explosion, die auf das Versagen eines Druckgefäßes (composite overwrapped pressure vessel, COPV) für flüssigen Sauerstoff zurückzuführen sei.

Im Rahmen der Untersuchung waren Laut SpaceX über 3000 Videoaufnahmen ausgewertet worden. Außerdem führte das Weltraumunternehmen nach der Explosion in Cape Canaveral eine Reihe von Tests an seinen Standorten in Kalifornien und Texas durch. Das Unternehmen spricht in diesem Zusammenhang von „glaubhaften Ursachen“, die zu dem Crash am 1. September 2016 geführt hatten und die nun ermittelt seien.

SpaceX hat die finalen Ergebnisse der Untersuchung an die FAA weitergeleitet und wartet nun auf die Startfreigabe der Behörde. Läuft alles wir erwartet, soll der Raketenstart am Sonntag, den 8. Januar von der Vanderberg Air Force Base aus erfolgen. Dort laufen augenblicklich auch die Vorbereitungen für den Start einer Reihe von Iridium NEXT Satelliten.

Tags :Quellen:arstechnica

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