CES: Razers Gaming-Laptop Project Valerie mit drei Bildschirmen

(Bild: Übergizmo)

Gaming-Hardware-Spezialist Razer hat sich das Motto "Aller guten Dinge sind drei" zu Herzen genommen und ein Konzept eines Laptops mit drei Displays vorgestellt. Wir haben auf der CES 2017 unseren Horizont mit Project Valerie erweitern lassen.

Razer Project Valerie auf der CES 2017

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Razer Project Valerie
(Bild: Übergizmo)

Razer Project Valerie im Reveal-Trailer

Drei Monitore in einem Notebook

Zusammengeklappt wirkt der Prototyp von Project Valerie wie ein normaler 17 Zoll großer Laptop. Es gibt sicherlich dünnere, aber im Gaming-Bereich sind die Abmessungen dank verbauter Hardware meist etwas größer, in diesem Fall rund 3,8 Zentimeter. Aufgeklappt zeigt Project Valerie aber, dass sich hinter dem Hauptmonitor noch zwei weitere verstecken, die automatisch ausgefahren werden. Die Aluminiumscharniere auf beiden Seiten sollen dann für stabilen Halt sorgen.

(Bild: Übergizmo)

Die zusätzlichen Displays werden automatisch ausgefahren (Bild: Übergizmo)

Die Auflösung beträgt 11520 x 2160 Pixel, die sich natürlich aus drei mal 4K-Auflösung zusammensetzen. Diese „12K“ zaubert eine NVIDIA GTX 1080 auf die Displays und unterstützt zudem G-Sync für butterweiche und flüssige Bildwiederholraten bei 180 Grad Sichtwinkel. Ein hardwarehungriges Battlefield 1 soll laut Razer dann flüssigst in der nativen Auflösung laufen. Virtual Reality mit der Oculus VR oder HTC Vive sind laut Razer ebenfalls möglich.

Für echtes Spielgefühl soll Razers eigene Tastaturtechnologie mit Ultra-Low-Profile-Tasten sorgen. Diese erkennt einen Tastendruck mit 65 Gramm. Somit soll das bei Gamern beliebte Tastgefühl einer mechanischen Tastatur simuliert werden, das bei Laptops baubedingt nicht möglich ist.

Jede Menge Technik für Gamer

Vor allem bei Shootern wie Titanfall 2 macht das erweiterte Sichtfeld Sinn (Bild: Übergizmo)

Vor allem bei Shootern wie Titanfall 2 macht das erweiterte Sichtfeld Sinn (Bild: Übergizmo)

Die Beleuchtung der Tasten rundet das Gaming-Erlebnis dann dank Razer Chroma vollends ab. Jede Taste sowie das Trackpad und erweiterte Monitore werden von Razers Lichttechnik befeuert und können persönlich eingestellt werden. Die Beleuchtung reagiert dann beispielsweise auch auf Ereignisse in Spielen oder lässt die Tasten einfach nur zum Takt der Musik leuchten.

Außer für Gamer dürfte Project Valerie auch für Kreative interessant sein. Diese können gut auf die erweiterte Arbeitsfläche der drei Monitore zurückgreifen und trotzdem mobil bleiben. Ein Bonus ist da ebenfalls die Farbechtheit nach dem Adobe RGB-Standard.

(Bild: Razer)

Dick wie ein normales 17 Zoll-Notebook und 5,5 Kilo schwer: Razers Project Valerie (Bild: Razer)

Wann und zu welchem Preis Razers Project Valerie erscheint, ist noch unklar. Ein Leichtgewicht wie das ASUSPRO B9940 ist es mit rund 5,5 Kilo auf jeden Fall nicht. Was haltet ihr von Razers Vorhaben? Sinnvoll oder Gimmick?

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  1. Eine hochauflösende 4 bis 8K VR- Brille dürfte das visuelle Erlebnis toppen… Leider gibt es bisher noch keine, die auch die volle Auflösung über HDMI ohne Flaschenhals übertragen können. Aber in 1 bis 2 Jahren.

    1. Ich bin auch sehr gespannt auf die Entwicklung in den nächsten Jahren. Wenn VR quasi der Nische entwachsen ist und die Kinderkrankheiten los ist. What a time to be alive!

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