Kettenbrief auf WhatsApp lockt mit falschen Lidl-Gutscheinen

WhatsApp

Auf dem Instant Messaging Dienst WhatsApp machte am Wochenende ein Kettenbrief die Runde, der mit einem vermeintlichen Gutschein der Supermarktkette Lidl in die Falle lockt. Wer darauf hereinfällt, der wird nicht mit Bares belohnt, sondern nach Strich und Faden abgezockt.

Dies berichten mehrere Medien, darunter auch die Webseite Mimikama, die sich auf die Aufdeckung von Fake-News auf Social-Network-Seiten wie WhatsApp und Facebook spezialisiert hat. Die Nachrichten, welche die WhatsApp-Nutzer mit Gutscheinen im Wert von mehreren Hundert Dollar locken, stammen auch in diesem Fall nicht von dem den Gutschein bereitstellenden Unternehmen. Vielmehr würden sie von so genannten „Datenhändlern“ in Umlauf gebracht, so Mimikama.

Die Fake-News folgen auch diesmal einem bestimmten Schema. Der Nutzer wird in euphorischem Ton darüber in Kenntnis gesetzt, dass er einen Gutschein gewonnen habe. „Guck Mal […] 250 Euro Gutscheine von Lidl. Sie feiern ihren Jahrestag. Ich glaube, es ist ein beschränktes Angebot“, heißt es in dem aktuellen Kennenbrief, aus dem Mimikama zitiert.

Den Cyberkriminellen geht es nur um die Daten der Nutzer

Stutzig sollte der Adressierte allein schon deshalb werden, als die Benachrichtigung mit einem ominösen Link versehen ist. Folgt er diesem, ist er schon in die erste einer Reihe von Fallen getappt. Denn er landet nicht etwa auf der Seite von Lidl, sondern auf einer fremden Webseite, auf der er mehrere Fragen beantworten muss. Hat er das Prozedere hinter sich gebracht, wird er aufgefordert, die Umfrage an einige seiner WhatsApp-Kontakte zu senden. Auf diese Weise wird die Nachricht weiter verbreitet. Anschließen wird er auf eine Seite weitergeleitet, auf der er ein Formular ausfüllen muss.

Wie so häufig in solchen Kettenbriefen geht es den Urhebern auch dieser Fake-Nachricht um die Daten ihrer Opfer. Diese kommen in eine Datenbank und in der Folge wird der vermeintliche Gewinner nicht mit einer Gewinnausschüttung beglückt. Vielmehr darf er sich über diverse Werbemails oder gar Anrufe „freuen“. Denn in den meisten meisten Fällen werden die Daten von den Cyberkriminellen weiterverkauft.

Tags :Quellen:Mimikama

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