Noch eine Beta von Windows 10 Creators Update freigegeben

Windows 10 Build 14997: Das Startmenü erlaubt das Erstellen von Ordnern (Bild: Windows Central)

Microsoft testet das Windows 10 Creators Update noch einmal und hat nur drei Tage nach dem letzten Release ein Update bereit gestellt. Der neue Build 15007 wird für Desktops, Tablets und Smartphones angeboten.

Microsoft hat mit dem Build 15007 eine neue Beta des Windows 10 Creators Updates vorgestellt. Im Gegensatz zur vorherigen Beta gibt es diesmal auch eine Smartphone-Version.
Die Änderungen sind überschaubar. Einige davon betreffen den Browser Edge. So können Nutzer nun eine gespeicherte Browsersitzung – diese Funktion wurde mit Build 15002 eingeführt – über andere Apps mit weiteren Nutzern teilen. Auch der Assistent zum Importieren von Daten aus anderen Browsern wurde überarbeitet.

Cortana wiederum hilft Anwendern, auf einem Rechner begonnene Arbeiten an einem anderen Desktop-Computer fortzusetzen. Dafür werden im Action Center des anderen Systems Links zu in Edge geöffneten Websites oder cloudbasierten Dokumenten angezeigt. „Wenn Sie beispielsweise auf ihrem Laptop an einer PowerPoint-Folie arbeiten, erscheint später auf ihrem Desktop im Action-Center ein Link zu dieser Folie“, schreibt Dona Sakar, Chefin des Windows Insider Program, in einem Blogeintrag.

Build 15007 unterstützt aber auch neue Bluetooth-APIs, darunter GATT Server und Bluetooth LE Peripheral. Das Snipping Tool erlaubt nun eine Bedienung per Tastaturkürzel. Außerdem soll es künftig möglich sein, PC-Themes aus dem Windows Store herunterzuladen. Bisher findet sich in den Einstellungen aber nur ein Store-Icon, das noch ohne Funktion ist – die Themes selbst lassen sich aber bereits im Store betrachten.

Smartphone-Besitzer erhalten indes eine Funktion, die bereits mit dem Anniversary Update Einzug auf dem Desktop gehalten hat. Ab Build 15007 können Smartphone-Apps auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Dabei wird unter anderem der Cache der Anwendung gelöscht, was eine Neueinrichtung erforderlich macht. Das Aussetzen von Updates für Smartphones um bis zu 35 Tage beschränkt Microsoft auf Geräte, die von Unternehmen verwaltet werden.

Edge Mobile wiederum enthält eine Preview des Payment Request API. Es soll das Bezahlen in Online-Shops erleichtern, indem diese Bezahl- und Adressdaten aus der Microsoft-Brieftasche abrufen können. Die Preview unterstützt allerdings noch nicht die Verarbeitung von Bezahldaten. Weitere Änderungen betreffen die Einstellungen-App und den digitalen Assistenten Cortana.

Des Weiteren weist Sakar im Windows-Blog auf zahlreiche Fehler im Build 15007 hin. Die PC-Version führt bei der Installation neuer Builds unter Umständen zu einem Green Screen of Death (GSOD), was dazu führt, dass das vorherige Build wiederhergestellt wird. Außerdem lässt sich die Helligkeit nicht verändern und die Datei Spectrum.exe kann dazu führen, dass PCs kein Audio wiedergeben, die Festplattennutzung zunimmt oder bestimmte Apps nicht mehr reagieren.

Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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