SpaceX kehrt ins Weltall zurück

Erfolgreicher Start der Iridium-1-Rakete; Foto: SpaceX

Nach einem Crash im September vergangenen Jahres nimmt SpaceX sein Raketenprogramm wieder auf. Am Wochenende schickte das Weltraumunternehmen 10 Iridium-Satelliten in die Erdumlaufbahn. Auch das Landemanöver der Trägerrakete glückte.

Erfolgreicher Start der Iridium-1-Rakete

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Bild: SpaceX

Für SpaceX ist der geglückte Start und die erfolgreiche Landung seiner Falcon-9-Rakete ein entscheidender Schritt nachdem im September des vergangenen Jahres bei der Explosion der Falcon-9 auch der $200 Millionen teure Kommunikationssatellit Amos-6 zerstört wurde. Offizielle Untersuchungen, die das Unternehmen gemeinsam mit der NASA, der US-Air Force und der US-Luftfahrtbehörde FAA durchführte, kamen zu dem Schluss, dass das technische Versagen auf den Defekt eines Druckgefäßes zurückzuführen sei.

2017 plant SpaceX mehr Missionen als je zuvor

Nun führte SpaceX seinen ersten Raketenstart seit dem Vorfall durch. Der erfolgreiche Start und die Landung der Falcon-9-Rakete bedeuten für das Unternehmen einen wichtigen Schritt in Richtung seiner ehrgeizigen Missionsziele für das Jahr 2017. Dem Weltraumunternehmen gelang es erfolgreich 10 Iridium Kommunikations-Satelliten in einer Höhe von 625 Kilometern zu installieren.

 

Wie interne Dokumente des Unternehmens zeigen, plant SpaceX für das Jahr 2017 bis zu 27 Missionen durchzuführen. CEO Elon Musk hat sich eine Anzahl von 50 Starts pro Jahr bis zum Ende des Jahrzehnts gesetzt. Ob SpaceX dieses Ziel allerdings erreichen kann, steht noch in den Sternen. Selbst 20 Raketenmissionen im Jahr würden einen Raketenstart alle zweieinhalb Wochen erfordern.

Der nächste Start des Raketenunternehmens ist für den 26. Januar geplant. Vom Kennedy Space Centre in Florida aus soll der Fernsehsatellit EchoStar 23 in den Weltraum befördert werden.

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