Autonomes Fahren: TomTom kauft Autonomos

Elektromobilität: mangelnde Reichweiten und fehlende Ladeinfrastruktur K.o.-Kriterien für Autofahrer. (Bild: LeasePlan Deutschland GmbH)

Der Navigationsspezialist TomTom hat das Berliner Start-up Autonomos übernommen, das Technik für das automatisierte Fahren entwickelt. Dazu gehört Software Kameras, die die Umwelt dreidimensional in Echtzeit erfassen.

TomTom hat den Berliner Spezialisten für autonomes Fahren Autonomos übernommen. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet. Es führt bereits hochautomatisierte Testfahrten mit eigenen Produkten und denen von Drittanbietern wie Continental, Hella und Velodyne auf abgesperrten Geländen und öffentlichen Straßen in Deutschland, der Schweiz, den USA und Mexiko durch.

Zum Portfolio von Autonomos gehören neben einer Smart Stereo Camera, die als 3D-Sensor dient, auch Forschungsdienstleistungen, Produktentwicklung mit Prototypenerstellung sowie Service und Support. Das Start-up beschäftigt sich aber auch mit Assistenzsystemen, die vor allem Führern von Spezialfahrzeugen helfen sollen, ihre Umgebung zu überwachen und Gegenstände und Personen zu erkennen.

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TomTom zufolge waren die Autonomos-Gründer auch an Forschungsprojekten der Freien Universität Berlin im Bereich autonomes Fahren beteiligt. Das Autonomos-Team soll dem niederländischen Navigationsanbieter bei der Weiterentwicklung seiner kartenbasierten Produkte für autonomes Fahren helfen.

„Das ist eine wichtige Entwicklung für TomTom, da sie uns helfen wird, unsere Fähigkeiten für die Zukunft des Fahrens zu stärken und unser Wissen und unsere Kompetenz auszubauen“, wird Harold Goddijn, CEO und Gründer von TomTom, in einer Pressemitteilung zitiert. „Mit dieser Transaktion positionieren wir uns als einer der Marktführer für autonomes Fahren.“ Tinosch Ganjineh, CEO und Mitgründer von Autonomos, ergänzte: „Unser intelligentes Driving-Know-How ist eine perfekte Ergänzung zu TomToms Technologie, um den Traum selbstfahrender Autos zu verwirklichen.“

Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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