Lunar XPRIZE: 5 Teams werden Sonden zum Mond schießen

Lunar XPRIZE (Bild: Google)

Googles Lunar XPRIZE ist ein Wettbewerb, der eine Mondmission mit 20 Millionen US-Dollar belohnen wird. Um diesen Preis einheimsen zu können, müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt werden. Ursprünglich nahmen 16 Teams an Lunar XPRIZE teil. 5 sind noch im Rennen.

11 Teams schieden aus, weil sie bis zum 31. Dezember 2016 keinen verifizierbaren Starttermin für ihre Mondmission vorweisen konnten. Damit ist auch der deutsche Teilnehmer, Part-Time Scientists, nicht mehr im Spiel. Part-Time Scientists wollte zusammen mit dem Autohersteller Audi einen Mond-Rover entwickeln und auf den Mond bringen. Ob Part-Time-Scientists nun auch ohne Aussicht auf das Preisgeld weitermacht, wissen wir nicht.

Noch im Rennen sind folgende fünf Teams: SpaceL (Israel), Moon Express (USA), Synergy Moon (International), TeamIndus (Indien) und HAKUTO (Japan). Diese fünf Teams werden bis zum Ende des Jahres jeweils eine Sonde auf den Mond schicken. Hierfür greifen sie auf verschiedene Trägersysteme zurück. SpaceL will beispielsweise eine Falcon 9 von SpaceX verwenden. Moon Express setzt auf Rocket Lab, Synergy Moon hat Platz auf einer NEPTUNE 8 gebucht und TeamIndus nutzt eine Rakete der indischen Raumfahrbehörde. Alle fünf Teams wollen nicht nur das Preisgeld gewinnen, sondern haben auch Forschungsaufträge ergattert oder planen weitere Missionen.

Google gibt Lunar-XPRIZE-Missionen mehr Zeit

Google selbst hat zudem die Bedingungen für den Lunar XPRIZE angepasst. Das Preisgeld für Diversität wird nun beispielsweise an alle 16 Teilnehmer ausgeschüttet. Außerdem haben die übrigen fünf Teams etwas mehr Zeit. Ursprünglich musste das Gewinnerteam als erstes eine Sonde auf den Mond gebracht haben, Bilder und Videos in HD zur Erde geschickt haben und mindestens 500 Meter auf dem Mond zurückgelegt haben. Und das alles hätte vor dem 1. Januar 2018 passieren müssen. Nun reicht es aus, dass der Raketenstart bis zum 31. Dezember 2017 erfolgt und man als erstes die restlichen Bedingungen erfüllt. Der Zweitplatzierte erhält immerhin noch 5 Millionen US-Dollar.

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