Bundeszentralamt für Steuern warnt vor falscher Steuerrückzahlung auf WhatsApp

WhatsApp

Auf der Nachrichten-Anwendung WhatsApp macht einmal mehr eine Falschmeldung die Runde, durch die Betrüger an das Geld potenzieller Opfer wollen. Wie das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) auf seiner Homepage mitteilte, ist auf dem Kommunikationsdienst eine E-Mail im Umlauf, in der den Empfängern im Namen der Behörde eine Steuerrückzahlung in Aussicht gestellt wird.

Das Bundeszentralamt für Steuern warnt ausdrücklich davor, der Meldung Glauben zu schenken. Dahinter würden Betrüger stecken, die “per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern gelangen” wollen. Um die Daten zu erhalten, muss in der Meldung ein angehängtes Formular angeklickt und ausgefüllt werden.

Das BZSt weist ausdrücklich darauf hin, sich vor solchen und ähnlichen Nachrichten vorzusehen, die in seinem Namen versendet werden. Das Amt verschicke Aufforderungen zur Beantragung von Steuererstattungen grundsätzlich nicht per E-Mail und frage Kontenverbindungen nie in dieser Form ab. Wie genau die betreffende E-Mail aussieht, hat die das BZSt nicht verraten.

Ähnlicher Fall Mitte Januar

Der aktuelle Betrugsversucht ist nicht der einzige, vor dem das Bundeszentralamt für Steuern warnt. Mitte Januar dieses Jahres hatte die Behörde auf einen ähnlichen Fall aufmerksam gemacht. Betrüger hatten ebenfalls auf WhatsApp eine Meldung in Umlauf gebracht, mit der den Empfängern eine Kindergeld-Ausschüttung seitens der Familienkasse in Höhe von 500 Euro versprochen wurde. “Habt ihr gehört? Die Familienkasse zahlt für jedes Kind 500 € extra dieses Jahr (siehe Link) Formular gleich ausfüllen und an die Familienkasse bis zum 31.01.2017 abschicken.” Auch diese Meldung entbehrte “jeglicher rechtlichen Grundlage”, hieß es in einer Stellungnahme des BZSt.

Tags :Quellen:Bundeszentralamt für Steuern

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