Logitech Spotlight Test – So schön, so praktisch

logitech spotlight

Logitech zeigt mit der Logitech Spotlight Fernbedienung nach Jahren endlich einen neuen Presenter, der uns sofort durch perfekte Verarbeitung und clevere Software überzeugte. Dabei Hier macht die Logitech Spotlight nicht nur als Präsentationsfernbedienung eine gute Figur. Unser Logitech Spotlight Test.

Logitech Spotlight - Alle Bilder

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Logitech Spotlight

 PRO

 CON

 (Bild: Übergizmo)Perfekte Verarbeitung und tolle Optik  (Bild: Übergizmo)Kein Display / Nur drei Knöpfe
 (Bild: Übergizmo)Lange Akkulaufzeit, hohe Übertragungsreichweite  
 (Bild: Übergizmo)Praktischer Spotlight-Modus mit Maus-Übernahme  
 (Bild: Übergizmo)Einfache Software  

Welche ist in deinen Augen die schönste Fernbedienung? Für mich war das Dank perfekter Verarbeitung und minimalistischem Design die klassische, aus dem Jahr 2005 stammende Apple Remote Fernbedienung. Doch nun habe ich einen neuen Liebling: Die Logitech Spotlight.

Logitech Spotlight mit bester Verarbeitung

Die Logitech Spotlight wiegt knapp 50 Gramm und ist 13,1 Zentimeter lang. Mit einer Breite von knapp 3 und einer Höhe von 1,2 Zentimeter liegt sie hervorragend in der Hand. Das Gehäuse wurde aus einem Aluminiumblock gefräst. Sie wirkt, als würde sie es schadlos überstehen, wenn man mit einem SUV über sie rollt. Die Seiten sind harmonisch abgerundet.

Die Rückseite überzieht  zu zwei Dritteln eine Kunststoffabdeckung. Vermutlich verbergen sich dahinter die Antennen für die Bluetooth-Verbindung. Logitech gibt die maximale Entfernung mit bis zu 30 Metern an. Bei direktem Sichtkontakt waren im Test auch über 50 Meter drin.

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Am unteren Ende befindet sich eine Aussparung für die Aufbewahrung des USB-Dongles, dahinter ein USB-Typ-C-Port zum Laden und für die erstmalige Verbindung mit dem Rechner. Ein entsprechendes USB Typ A auf Typ C Kabel liegt bei.

Apropos Laden: Die Logitech Spotlight soll im geladenen Zustand bis zu drei Monate durchhalten. Gibt sie doch mal im ungünstigsten aller Momente den Geist auf, soll sie nach nur einer Minute Ladezeit stolze drei Stunden durchhalten. Das sollte reichen.

Auf der Vorderseite prangen drei Knöpfe, von denen der mittlere nicht nur etwas größer, sondern auch leicht konkav ist. Über diesen Knopf gelangt man in Präsentationen zur nächsten Folie, er soll immer perfekt erreichbar und erfühlbar sein. Deswegen besteht er auch im Gegensatz zu den anderen beiden Knöpfen, die aus Metall gefertigt sind, aus einem leicht gummierten Kunststoff.

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Durch Drücken des unteren Knopfs gelangt man zur vorherigen Folie. Der obere Knopf führt zum eigentlichen Highlight der Spotlight. Nach der Installation der Mac- oder Windows-Software übernimmt man durch einen langen Druck die Maus und steuert sie dank integrierter Bewegungssensoren sanft in alle Richtungen. Dabei bildet sich um den Mauszeiger ein in den Optionen frei skalierbarer, kreisrunder Bereich, in dem die Darstellung normal bleibt, der Rest der Darstellung wird abgedunkelt. Es entsteht der Eindruck eines Lichtkegels, oder eben des namensgebenden Spotlights.

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Diese Funktion ist so einfach wie genial. Sie gibt den Nutzer in Präsentation die volle Kontrolle über die Inhalte und ist im Vergleich zu einem Laserpointer für die Zuschauer auch deutlich besser erkennbar. Auf Wunsch kann dieser Lichtkegel auch zu einem Vergrößerungsglas werden.

Außerdem qualifiziert diese freundliche Mausübernahme die Logitech Spotlight zu mehr, als „nur“ zur Fernbedienung für Präsentationen. So kann sie damit auch zur (fast) kompletten Steuerung des Rechners genutzt werden, wenn dieser zum Beispiel am Fernseher hängt und von der Couch aus die Medienwiedergabe gesteuert werden soll.

Toll ist auch, dass es für die Doppelbelegung (lange gedrückt halten) der zwei unteren Knöpfe in den Optionen mehrere Möglichkeiten gibt. Besonders hervorheben will ich hier die Möglichkeit, damit durch einfache Gestensteuerung direkt die Lautstärke zu regulieren. Zudem verhindert die App, dass der Computer in den Ruhezustand wechselt.

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Einige werden vielleicht ein Display vermissen, auf dem in Präsentationen die Uhrzeit und die noch verbleibende Zeit abzulesen ist. Dafür kann in den Option bestimmt werden, wie lange eine Präsentation dauert. Fünf Minuten vor dem Ablauf der Zeit vibriert die Logitech Spotlight. Das soll die Präsentierenden von dem Zwang befreien, auf eine Uhr schauen zu müssen. Ob das in der Praxis aber wirklich so praktikabel ist, kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich spielen hier eigenen Präsentationsvorlieben eine große Rolle.

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Die Logitech Spotlight ist ab sofort für 129,99 Euro auf der Herstellerseite in den Farben Schwarz und Gold erhältlich. Das silberne Modell kann zum gleichen Preis ausschließlich bei Apple bestellt werden.

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Fazit Logitech Spotlight

Die Logitech Spotlight ist alles, was eine Fernbedienung für Präsentationen sein soll. Sie ist hochwertig verarbeitet, liegt perfekt in der Hand, der Akku hält mehr Präsentationen durch, als einem lieb ist und die Software ist durchdacht. Speziell hervorheben muss man den Spotlight-Modus, mit dem die Maus kontrolliert wird. Dadurch qualifiziert sich die Logitech Spotlight auch zur universellen Rechner-Fernbedienung bei der Medienwiedergabe. Genial!

Einige werden vielleicht ein paar zusätzliche Tasten oder ein Display vermissen. Laut Logitech verzichtete man bewusst darauf, um den vielleicht nervösen Vortragenden nicht vom Wesentlichen abzulenken. Auch hätten ich mir gewünscht, dass über die Software die Knöpfe individueller belegbar wären – ein Rechtsklick fehlt ganz besonders, wenn man die Logitech Spotlight zur Steuerung des Media-PCs nutzt.

Logitech Spotlight hat den Presenter-Markt neu belebt und ist dank moderner Optik und neuen Funktionen derzeit alternativlos. Empfehlung!

 

 

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